Von Köln nach Moskau : Polizei ermittelt wegen Rausch-Transfers nach Russland

Konstantin Rausch wechselte im Januar vom 1. FC Köln zu Dynamo Moskau. Foto: Imago/Sergei Savostyanov
Konstantin Rausch wechselte im Januar vom 1. FC Köln zu Dynamo Moskau. Foto: Imago/Sergei Savostyanov

Lief der Wechsel von Konstantin Rausch vom 1. FC Köln nach Russland legal über die Bühne? Die Polizei hat Zweifel.

shz.de von
01. August 2018, 17:22 Uhr

Moskau | Die russische Polizei ermittelt gegen die frühere Clubleitung von Dynamo Moskau wegen mutmaßlicher Unregelmäßigkeiten beim Transfer des ehemaligen Bundesligaprofis Konstantin Rausch. Das bestätigte der Moskauer Fußballverein am Mittwoch der Agentur R-Sport. Der Verteidiger war im Januar vom 1. FC Köln zu Dynamo gewechselt, um seine Chance auf einen WM-Einsatz für das russische Nationalteam zu erhöhen.

Bei dem Transfer zahlte Dynamo eine Vermittlungsgebühr an eine Firma, die angeblich dem damaligen Generaldirektor Jewgeni Murawjow nahestand. Murawjow wurde kurz darauf entlassen. Der Verein überprüfte intern den Vorgang und übergab das Ergebnis der Justiz. Die Kölner Clubführung habe Dynamo schriftlich versichert, dass nach ihrem Wissen in den Transfer keine Vermittlungsfirma eingeschaltet gewesen sei, meldete R-Sport.

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