Nach Sex-Skandal : Im Nationaltrikot ins Bordell: Strafe für japanische Basketballer

Die vier beschuldigten Basketballer bei der Pressekonferenz nach ihrer vorzeitigen Rückkehr von den Asienspielen. In der Mitte zwei Mitglieder des japanischen Basketballverbandes. Foto: imago/Kyodo News
Die vier beschuldigten Basketballer bei der Pressekonferenz nach ihrer vorzeitigen Rückkehr von den Asienspielen. In der Mitte zwei Mitglieder des japanischen Basketballverbandes. Foto: imago/Kyodo News

Vier Spieler vergnügten sich während der Asienspiele in ihren Nationaltrikots mit Prostituierten. Jetzt folgt die Strafe.

shz.de von
29. August 2018, 17:56 Uhr

Tokio | Knapp eine Woche nach dem Sex-Skandal rund um die japanische Basketball-Nationalmannschaft sind nun die Strafen bekannt, die die vier Spieler Yuya Nagayoshi (27), Takuya Hashimoto (23), Takuma Sato (23) und Keita Imamura (22) erwarten: Das Quartett wurde vom eigenen Verband für ein Jahr gesperrt und darf in dieser Zeit keine Länderspiele absolvieren.

Was war passiert? Während der Asienspiele in der indonesischen Hauptstadt Jakarta waren die Vier in ihren Nationaltrikots in einem Rotlichtviertel unterwegs und vergnügten sich mit Prostituierten. Der Vorfall wurde öffentlich und sorgte für einen Skandal in ihrer japanischen Heimat. Das Quartett wurde umgehend suspendiert, nun steht das Strafmaß fest. Obwohl die vier Missetäter keine offiziellen Spiele bestreiten dürfen, können sie weiterhin für die Nationalmannschaft nominiert werden und am Trainingsbetrieb teilnehmen. Nur zu Spielen dürfen sie nicht antreten.

Einer der Beschuldigten hatte bereits in der vergangenen Woche öffentliche Reue gezeigt: „Ich entschuldige mich zutiefst für unsere unbedachte Aktion, die nicht nur Schande über die Basketballfans, sondern über den gesamten japanischen Sport gebracht hat“, sagte Takuma Sato.


Takuma Sato zeigte Reue. Foto: imago/AFLOSPORT
imago/AFLOSPORT
Takuma Sato zeigte Reue. Foto: imago/AFLOSPORT


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