Dortmund-Star im Interview : Mario Götze zur WM-Ausbootung: "War für mich nicht überraschend"

Für Mario Götze ist die Nationalmannschaft aktuell kein Thema. Er bereitet sich mit dem BVB auf die Bundesliga-Saison vor. Foto: imago/DeFodi
Für Mario Götze ist die Nationalmannschaft aktuell kein Thema. Er bereitet sich mit dem BVB auf die Bundesliga-Saison vor. Foto: imago/DeFodi

Mario Götze spricht in einem Interview über seine WM-Ausbotung und über den neuen Trainer bei Borussia Dortmund.

shz.de von
05. August 2018, 12:34 Uhr

Berlin | Fußballprofi Mario Götze war vom Vorrunden-Aus der Nationalmannschaft bei der WM in Russland überrascht. "Ich bin fest davon ausgegangen, dass wir sehr weit kommen. Denn die Jahre zuvor hatten wir es ja auch immer geschafft", sagte der Schütze des Siegtores im Finale der WM 2014 im Interview der "Welt am Sonntag". "Ich finde aber, man sollte die Mannschaft jetzt nicht vollkommen schlechtreden. Denn dafür war sie in den vergangenen Jahren einfach zu erfolgreich und wird es künftig wohl auch wieder sein." Bundestrainer Joachim Löw hatte den Mittelfeldspieler von Borussia Dortmund nicht für das Turnier in Russland nominiert.

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Ausbootung: Götze hatte schon ein schlechtes Gefühl

Mit Blick auf das nächste Länderspiel der DFB-Auswahl, am 6. September gegen Weltmeister Frankreich, und eine mögliche Nominierung meinte Götze: "Das ist für mich derzeit nicht relevant. Ich bereite mich auf die Bundesliga vor. Alles andere wird sich zeigen." Dass er nicht für die WM von Trainer Joachim Löw nominiert wurde, hatte Götze schon geahnt: "Ich wusste es einen Tag früher. Aber ich hatte auch schon vorher ein bestimmtes Gefühl. Als ich Ende März nicht für die Länderspiele gegen Spanien und Brasilien nominiert wurde, habe ich mir gedacht: Es könnte so kommen. Von daher war es für mich nicht komplett überraschend. Hart war es trotzdem."

Götze lobt Trainer Favre

Zur anstehenden Bundesliga-Saison mit Borussia Dortmund mit dem neuen Coach Lucien Favre sagte der 26-Jährige: "Ich glaube, dass wir mit der Qualität in unserer Mannschaft und mit unserem neuen Trainer definitiv etwas erreichen können. Den Anspruch haben wir natürlich auch. Aber wird sind nach den Erfahrungen der vergangenen Jahre nicht so naiv und sagen: Wir werden deutschen Meister."

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