Ehemaliger Mannheim-Torhüter : Leblos im Hafenbecken: Ex-NHL-Profi Ray Emery ertrunken

Der Eishockey-Torwart Ray Emery wurde 35 Jahre alt.
Der Eishockey-Torwart Ray Emery wurde 35 Jahre alt. Neben den Philadelphia Flyers stand der Kanadier auch bei den Ottawa Senators, den Anaheim Ducks und den Chicago Blackhawks, mit denen er 2013 den Stanley Cup gewann, unter Vertrag.

Die Eishockey-Welt ist geschockt vom frühen Tod des Torhüters Ray Emery – die Umstände seines Ablebens sind nun geklärt.

shz.de von
16. Juli 2018, 21:57 Uhr

Hamburg | Der ehemalige NHL-Schlussmann Ray Emery, der 2016 kurzfristig für den DEL-Club Adler Mannheim aktiv war, wurde am Sonntagmorgen (Ortszeit) leblos aus dem Hafenbecken im kanadischen Hamilton geborgen. Dies teilten die Philadelphia Flyers, langjähriges NHL-Teams von Emery, am Sonntag (Ortszeit) mit.

Der 35-Jährige war bei einem Schwimmunfall ertrunken, teilte die Polizei am Montag mit. Demnach war Emery zunächst als vermisst gemeldet und einige Stunden später nahe seines letzten bekannten Aufenthaltsortes tot aufgefunden worden. Die Todesursache war zunächst nicht klar.

Emery spielte in der nordamerikanischen Profi-Liga für Ottawa, Chicago und Philadelphia und führte die Senators 2007 in das Finale um den Stanley-Cup. Diesen holte er sich sechs Jahre später als Ersatz-Keeper der Chicago Blackhawks. Er brachte es auf insgesamt 326 NHL-Partien.


Bei der Bild-Zeitung wird ein Ermittler in Berufung auf dessen Aussage im „Hamilton Spectator“ wie folgt zitiert: „Sie sind raus, um zu schwimmen und unglücklicherweise ist er nicht mehr aufgetaucht, nachdem er reingesprungen ist. Leider brachten unsere Bemühungen auf dem Wasser und rund um die Piers keine positiven Resultate.“



Neben den Flyers stand der Kanadier auch bei den Ottawa Senators, den Anaheim Ducks und den Chicago Blackhawks, mit denen er 2013 den Stanley Cup gewann, unter Vertrag. Zahlreiche NHL-Profis sprachen in den Socia-Media-Kanälen ihr Mitgefühl aus. In der Saison 2015 bestritt Emery sieben DEL-Spiele für die Adler Mannheim und kam in einem Playoff-Match zum Einsatz. "Unser tief empfundenes Beileid sowie unser aufrichtiges Mitgefühl gelten seiner Familie und seinen Freunden", teilten die Mannheimer via Twitter mit.



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