Wut-Interview von Jan Löhmannsröben : Lautern-Profi entschuldigt sich nach TV-Ausraster: "Fußball lebt von Emotionen"

Wegen des Telekom-Interviews unmittelbar nach Spielende am Samstag ermittelt der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes nun gegen Mittelfeldmann Löhmannsröben. Foto: imago/Picture Point
Wegen des Telekom-Interviews unmittelbar nach Spielende am Samstag ermittelt der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes nun gegen Mittelfeldmann Löhmannsröben. Foto: imago/Picture Point

Nach dem Drittliga-Duell mit Zwickau entgleiste Kaiserslautern-Profi im TV-Interview verbal - nun rudert er zurück.

shz.de von
03. September 2018, 18:00 Uhr

Kaiserslautern | Fußball-Profi Jan Löhmannsröben von Drittligist 1. FC Kaiserslautern hat sich für sein Wut-Interview nach dem 1:1 in Zwickau entschuldigt. "Dass ich dann im Interview direkt nach dem Spiel vielleicht ein wenig emotionaler bin, sorry. Der Fußball lebt doch von Emotionen", sagte der 27-Jährige in einer Vereinsmitteilung der Pfälzer vom Montag.

Lesen Sie hier: Lautern-Kicker rastet im Interview aus – jetzt ermittelt der DFB

Wegen des Telekom-Interviews unmittelbar nach Spielende am Samstag ermittelt der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes nun gegen den Mittelfeldmann. "Vielleicht war meine Wortwahl nicht optimal, aber ich wollte zu keinem Zeitpunkt irgendjemanden beleidigen oder persönlich angreifen", fügte Löhmannsröben relativierend an. Nach der Partie, die durch einen höchst umstrittenen Last-Minute-Elfmeter 1:1 endete, sagte er unter anderem: "Wenn das ein Schiri ist, weiß ich nicht, Digga, dann soll der Cornflakes zählen gehen."



An Schiedsrichter Markus Wollenweber hatte Löhmannsröben eine Botschaft gerichtet: «Ich hoffe, der kann 'ne Woche nicht pennen. Er soll erstmal Kreisliga pfeifen und mal die Augen aufmachen. Das ist ja eine absolute Frechheit.» Am Montag ließ er mitteilen: "Ich bin kein Typ, der sich vor der Kamera verstellt."

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen