Ausgaben in Höhe von 391 Millionen Euro : FIFA-Report: Bundesliga bei Ablösesummen Schlusslicht

Borussia Dortmund bezahlte für Abwehrspieler Abdou Diallo 28 Millionen Euro an den FSV Mainz 05. Foto: imago/Christian Schroedter
Borussia Dortmund bezahlte für Abwehrspieler Abdou Diallo 28 Millionen Euro an den FSV Mainz 05. Foto: imago/Christian Schroedter

Keine Liga der Top 5 in Europa hat so wenig Geld in Spielertransfers gesteckt wie die deutsche Bundesliga.

shz.de von
12. September 2018, 16:05 Uhr

Zürich | Der deutsche Fußball steht bei den Transferausgaben von den fünf größten europäischen Ligen in diesem Sommer an letzter Stelle. Demnach wurden in der Bundesliga zwischen dem 1. Juni und 1. September 391 Millionen Euro an Ablösesummen für Profis bezahlt, wie dem Transfer-Report des Weltverbandes FIFA vom Mittwoch zu entnehmen ist. Die Einnahmen liegen bei 484,5 Millionen Euro. Mit Abstand am meisten investierte wie erwartet wieder die englische Premier League - 1,44 Milliarden Euro.

Mehrheit der Deutschen gegen höhere Transferausgaben in Bundesliga

An zweiter Stelle steht Italien, dort wurde eine Milliarde Euro in Spieler investiert. Meister Juventus Turin holte unter anderem Weltfußballer Cristiano Ronaldo von Real Madrid.

Spanien gab 961 Millionen aus, Frankreich rund 419 Millionen Euro. Diese fünf Ligen hatten nach FIFA-Angaben insgesamt 4,21 Milliarden Transfer-Ausgaben und damit 6,6 Prozent mehr als im vergangenen Jahr. Rekord sind auch die weltweiten Ausgaben von 5,44 Milliarden Euro für 8400 Spielerwechsel.

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