Diskussion um Video-Assistent : Projektleiter kritisiert Ex-Referee Stark: "Er hat seine Stärken auf dem Platz"

Wolfgang Stark griff beim Spiel Wolfsburg gegen Schalke am vergangenen Samstag als Video-Assistent zweimal unglücklich ein.
Wolfgang Stark griff beim Spiel Wolfsburg gegen Schalke am vergangenen Samstag als Video-Assistent zweimal unglücklich ein. Foto: imago/Eibner

Ex-Schiedsrichter Stark steht vor dem Aus als Video-Assistent. Er hatte am Samstag mehrmals umstritten eingegriffen.

shz.de von
29. August 2018, 15:31 Uhr

Frankfurt am Main | Dem früheren Schiedsrichter Wolfgang Stark droht nach Informationen der "Bild-Zeitung" das Aus als Video Assistant Referee (VAR). Das Spiel zwischen Wolfsburg und Schalke (2:1) am vergangenen Samstag, bei dem der 48 Jahre alte Bayer mehrere Male umstritten eingriff und korrigierte, soll Stark demnach nun zum Verhängnis werden, wie das Blatt am Mittwoch berichtet. Vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) gab es dazu zunächst keine Reaktion.

Drees kritisiert Schiedsrichter-Kollegen

"Ich mag Wolfgang als Menschen und Typen sehr. Es gibt nun mal Leute, die haben ihre Stärken als Schiedsrichter auf dem Platz - andere sind bessere Video-Assistenten", sagte der künftige Projektleiter des Videobeweises, Jochen Drees, der "Bild" (Mittwoch).

Er verglich die Leistungen der Videoassistenten mit denen eines Fußballprofis. "Wenn ein Spieler eine schlechte Phase hat, nimmt er weiter am Trainingsbetrieb teil und kann sich durch Leistung anbieten. Wenn die irgendwann stimmt, steht er auch wieder in der Startelf", sagte Drees. Der frühere Spitzenschiedsrichter übernimmt beim DFB zum 1. Oktober hauptamtlich die Leitung beim VAR.

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