Auch Hertha mit Mühe weiter : DFB-Pokal: Elfmeter-Glück für den SC Freiburg

Der SC Freiburg kam bei Energie Cottbus knapp im Elfmeterschießen weiter. Foto: imago/Matthias Koch
Der SC Freiburg kam bei Energie Cottbus knapp im Elfmeterschießen weiter. Foto: imago/Matthias Koch

Beinahe wäre Drittligist Cottbus zum Stolperstein für die Breisgauer geworden. Hertha gewinnt knapp in Braunschweig.

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20. August 2018, 21:36 Uhr

Braunschweig | Der SC Freiburg und Hertha BSC haben mit viel Mühe die zweite Runde im DFB-Pokal erreicht. Freiburg setzte sich am Montag erst mit 5:3 im Elfmeterschießen bei Drittligist Energie Cottbus durch, nach 120 Minuten hatte es 2:2 (1:1, 0:0) gestanden. Hertha BSC siegte nach hartem Kampf bei Angstgegner Eintracht Braunschweig 2:1 (1:0). Im Duell zweier Zweitligisten setzte sich der SC Paderborn gegen den FC Ingolstadt mit 2:1 (2:0) durch.

In Cottbus fiel die Entscheidung erst im Elfmeterschießen, als der Cottbuser Tim Kruse als einziger Schütze verschoss. Dass die Breisgauer überhaupt die Verlängerung erreichten, hatten sie Mike Frantz zu verdanken. Ihm war in der Nachspielzeit der 1:1-Ausgleich gelungen. Cottbus war durch den Brasilianer Marcelo Freitas kurz nach der Pause in Führung gegangen (47.). In der Verlängerung brachte Nils Petersen den Bundesligisten per Strafstoß in Führung (99.), doch Cottbus antwortete postwendend durch Fabio Viteritti (103.).



Der FC Energie, 1997 einmal sogar Finalist in Berlin gegen Trainer Joachim Löw und dessen damaligen VfB Stuttgart, setzte gegen die Breisgauer auf seine bekannten Pokal-Tugenden. Einsatz, Zweikampfstärke, Willen: Deshalb waren schon einige größere Clubs im Stadion der Freundschaft getrauchelt - nun beinahe auch Freiburg.



Die Hertha hatte in der Vergangenheit auch schon einige böse Überraschungen erlebt. Doch diesmal bewahrte Kapitän Vedad Ibisevic die Mannschaft von Trainer Pal Dardai vor einem frühen Aus (83.) beim Drittligisten. Zuvor hatte Braunschweigs Mergim Fejzullahu (81.) die erstmalige Hertha-Führung durch Nationalspieler Marvin Plattenhardt (38.) ausgeglichen.



Damit setzten sich die Berliner gegen ihren Angstgegner im Pokal durch. Bereits in der Saison 2004/05 scheiterte der Hauptstadtclub beim damaligen Regionalligisten aus Niedersachsen (2:3). Auch 1974 (4:1) und 1965 (5:1) war die Eintracht im DFB-Pokal siegreich.

Vedad Ibisevic bejubelt seinen Treffer. Foto: imago/Contrast
imago/Contrast
Vedad Ibisevic bejubelt seinen Treffer. Foto: imago/Contrast

In Paderborn war Rückkehrer Uwe Hünemeier mit zwei Toren (34. und 44.) der Matchwinner. Für Ingolstadt konnte Sonny Kittel nur noch verkürzen (76.).

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