WM 2018 : DFB-Elf: Bierhoff dementiert Risse innerhalb der Mannschaft

Oliver Bierhoff bestreitet atmosphärische Störungen im Team. Foto: dpa
Oliver Bierhoff bestreitet atmosphärische Störungen im Team. Foto: dpa

Nach der Debatte um möglicherweise zerrüttete Verhältnisse innerhalb des DFB-Teams spricht der Teammanager Klartext.

shz.de von
20. Juni 2018, 12:30 Uhr

Sotchi | Bei einer mannschaftsinternen Krisensitzung nach der Mexiko-Pleite soll es "geknallt" haben, berichtete Manuel Neuer bereits am Dienstag. Der ehemalige TV-Moderator Waldemar Hartmann ließ in Berufung auf Gespräche mit aktuellen Nationalspielern zudem wissen, es würde kräftig brodeln innerhalb der Löw-Truppe.

Ist "Die Mannschaft" noch intakt oder bereits gespalten? Teammanager Oliver Bierhoff zumindest ist sich sicher, dass es keine Probleme gibt: "Früher hätte es sicherlich mehr geknallt, aber es war sehr offen und ehrlich", fasste Bierhoff am Mittwoch die Krisensitzung zusammen. Atmosphärische Störungen, wie Manuel Neuer sie bei der Pressekonferenz am Dienstag andeutete, dementierte er allerdings: "Natürlich gibt es Spieler, die mehr mit dem einen und weniger mit dem anderen Spieler machen, aber das ist ja ganz normal. Ich sehe da null Probleme."

Auch Angreifer Thomas Müller pflichtete Bierhoff bei: "Diese Grüppchenbildung, wie ich sie schon 2012 in der Nationalmannschaft erlebt habe, ist hier heute kein Thema." Demnach könne dies auch nicht als Grund für die schwache Leistung angeführt werden.

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