Achtelfinale ab Samstag : Was wäre wenn? DFB-Elf droht in der K.o.-Phase ein steiniger Weg

So sieht der Weg zum Titel aus: Am kommenden Freitag startet die K.o.-Runde. Screenshot: Fifa-Website
So sieht der Weg zum Titel aus: Am kommenden Freitag startet die K.o.-Runde. Screenshot: Fifa-Website

Noch ist es reine Spekulation: Aber auf dem Weg zum Titel könnten schwere Kaliber auf die DFB-Elf warten...

shz.de von
26. Juni 2018, 12:27 Uhr

Hamburg | Bislang stehen erst vier der 16 Teilnehmer der K.o.-Runde fest. Am Montag buchten Uruguay, Russland, Spanien und Portugal die Tickets für das Achtelfinale. Spätestens am Donnerstagabend wird man endgültig wissen, wie die acht Paarungen in der Runde der letzten 16 Teams aussehen werden.

Welchen Weg die Deutschen zur Titelverteidigung nehmen könnten (wenn sie sich dann auch qualifizieren), ist noch reine Spekulation - mögliche Varianten schlüsseln wir im Folgenden auf.

Variante 1

Sollte sich Deutschland als Zweiter der Gruppe F qualifizieren, würde die DFB-Elf auf den Sieger der Gruppe E treffen. Stand jetzt wäre das Brasilien. Ein Duell im Achtelfinale zwischen dem Rekord-Weltmeister und dem Titelverteidiger wäre das Topspiel schlechthin bei dieser WM. Besonders nach dem legendären 7:1 vor vier Jahren. Die Partie würde am Montag, 2. Juli um 16 Uhr in Samara angepfiffen.

Sollten Jogis Jungs die Hürde Seleção nehmen, könnte es im Anschluss zu einem Viertelfinal-Duell gegen England kommen. Die "Three Lions" müssten sich zuvor jedoch als Erster der Gruppe G für die K.o.-Runde qualifizieren und im Achtelfinale den Zweiten der Gruppe H (derzeit Senegal) besiegen. Das letzte Mal standen sich England und Deutschland bei der WM 2010 in Südafrika gegenüber. Damals siegte die Löw-Elf souverän mit 4:1 und schickte den Weltmeister von 1966 vorzeitig nach Hause. Das mögliche Viertelfinal-Duell der beiden Langzeitrivalen würde am Freitag, 6. Juli, 20 Uhr in Kasan steigen.

Im Halbfinale, das am Dienstag, 10. Juli, um 20 Uhr in St. Petersburg angepfiffen wird, könnte für Deutschland dann ein Kräftemessen mit Frankreich oder Portugal folgen.

Frühes Aufeinandertreffen? Im Achtelfinale könnte es für Deutschland schon zum Duell mit Neymar und Co. kommen. Foto: imago/Focus Images
Paul Chesterton
Frühes Aufeinandertreffen? Im Achtelfinale könnte es für Deutschland schon zum Duell mit Neymar und Co. kommen. Foto: imago/Focus Images

Variante 2

Theoretisch ist am Mittwoch auch der Gruppensieg für die DFB-Auswahl noch möglich. In dem Fall würden ab Samstag andere Konstellationen warten: Im Achtelfinale am Dienstag, 3. Juli, um 16 Uhr in St. Petersburg käme es zum Aufeinandertreffen mit dem Zweitplatzierten der Gruppe E - aktuell hieße der Gegner dann Schweiz oder Serbien.

Im Viertelfinale würde es dann gegen den Gewinner aus der Partie zwischen dem Sieger der Gruppe H (aktuell Japan/Senegal) und dem Zweiten der Gruppe G (aktuell Belgien/England) gehen. Anpfiff wäre am Samstag, 7. Juli, ab 16 Uhr in Samara.

Sollte sich die deutsche Mannschaft in die Runde der letzten Vier durchboxen, könnte dort Spanien oder Kroatien warten (beide Teams müssten ihre Gruppen gewinnen). Dieses Halbfinale wird Mittwoch, 11. Juli, 20 Uhr im Moskauer Luschiki-Stadion angepfiffen. Das mögliche Endspiel ist für Sonntag, 15. Juli, 17 Uhr ebenfalls im Luschniki-Stadion terminiert. Wenn die acht Achtelfinal-Partien am Donnerstagabend definitiv feststehen, lässt sich der Weg zur möglichen Titelverteidigung noch etwas einfacher erklären - allen Eventualitäten zum Trotz steht für den Bundestrainer und seine Mannschaft jedoch zuvor nur eines im Fokus: Südkorea.

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