Knapper Sieg in Fürth : BVB wendet Pokal-Blamage ab – so reagiert das Netz

Bewahrte Borussia Dortmund vor dem Elfmeterschießen: BVB-Kapitän Marco Reus.
Bewahrte Borussia Dortmund vor dem Elfmeterschießen: BVB-Kapitän Marco Reus.

Sehr glücklich, aber verdient zieht Dortmund in die nächste Runde ein. Neben Kapitän Reus wird Axel Witsel zum Held.

shz.de von
21. August 2018, 07:00 Uhr

Fürth | Neuzugang Axel Witsel und Marco Reus haben Lucien Favre bei dessen Pflichtspieldebüt als Trainer von Borussia Dortmund vor einer Pokal-Blamage bewahrt. Der Bundesligist wankte beim 2:1 (1:1, 0:0) nach Verlängerung am Montagabend beim Zweitligisten SpVgg Greuther Fürth aber bedenklich. Der Belgier Witsel rettete beim praktisch letzten Angriff in der fünften Minute der Nachspielzeit den BVB in die Verlängerung, dort legte Reus in der 120. Minute das Siegtor nach.

Leidenschaftlich kämpfende Fürther

Für die leidenschaftlich kämpfenden Fürther wäre vor 15 500 Zuschauern im Ronhof Torschütze Sebastian Ernst (77.) beinahe zum Pokalhelden geworden. Die Franken machten auch ohne den kurzfristig wegen eines Trauerfalls in der Familie fehlenden Trainer Damir Buric ein großes Spiel. Bei den Dortmundern offenbarte eine mangelhafte Chancenverwertung, dass in Favres Kader ein echter Torjäger fehlt.

Damit setzte sich der BVB wie 2012 glücklich in Fürth durch, damals hatte Ilkay Gündogan im Halbfinale die Westfalen durch ein Tor ebenfalls in der 120. Minute ins Endspiel nach Berlin gebracht.

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"Das war ein typisches Pokalspiel. Wir sind mit Glück in die Saison gestartet. Das können wir auch gebrauchen. Wir wussten nicht genau, wo wir stehen. Wir wussten, dass wir noch einiges an Arbeit vor uns haben. Jetzt müssen wir einfach mal so einen dreckigen Sieg mit nach Hause nehmen und froh sein, dass wir eine Runde weiter sind", sagte Dortmunds Matchwinner Reus. Fürths Aushilfstrainer Oliver Barth, der Buric an der Seitenlinie vertrat, war dagegen enttäuscht: "Man hat gemerkt, dass wir alle für Damir gearbeitet haben und gelaufen sind. Es ist schade, aber so brutal ist manchmal Fußball."

Favre: "Viele Torchancen herausgespielt"

Coach Favre indes sah noch "viele, viele Sachen", die es zu verbessern gelte. Vor allem bei der Chancenverwertung offenbarte sein Team erneut Schwächen. Einen zusätzlichen Top-Stürmer im Sommer-Schlussverkauf forderte Favre indes nicht. "Wir haben acht Torchancen, das genügt normalerweise", sagte der Schweizer.

So reagierte das Netz auf den knappen BVB-Sieg

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Die Bild-Zeitung war etwas zu voreilig:


Ein Sonderlob bekam Neuzugang und Torschütze Axel Witsel:



Einige User beschwerten sich über die fünfminütige Nachspielzeit:



Am Ende war Marco Reus der Held:




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