Pfingstwochenende : Diese Stau-Brennpunkte im Norden sollten Sie meiden

Laut ADAC bildeten sich im vergangenen Jahr am Freitag vor Pfingsten 4428 Staus. Damit landete der Tag auf Rang 2 der staureichsten Tage des Jahres.

Laut ADAC bildeten sich im vergangenen Jahr am Freitag vor Pfingsten 4428 Staus. Damit landete der Tag auf Rang 2 der staureichsten Tage des Jahres.

Pfingsten ist traditionell eines der staureichsten Wochenenden des Jahres. Auf unseren Karten sehen Sie, wo es voll wird.

shz.de von
18. Mai 2018, 16:07 Uhr

Hamburg | Nach Himmelfahrt ist Pfingsten für viele nicht nur das zweite lange Wochenende in Folge – in Baden-Württemberg, Bayern und Nordrhein-Westfalen beginnen zudem die Ferien, in einigen anderen Bundesländern ist zumindest der kommende Dienstag schulfrei. Es muss also wieder mit einigen Blechlawinen auf den Straßen und dementsprechend vielen Staus gerechnet werden.

„Egal, ob nach Norden oder Süden: Am Wochenende ist die Staugefahr auf allen deutschen Autobahnen in allen Richtungen groß“, warnt der Allgemeine Deutsche Automobilclub (ADAC). Laut Angaben des Automobilclubs bildeten sich im vergangenen Jahr am Freitag vor Pfingsten 4428 Staus. Deren Länge betrug insgesamt 9542 Kilometer. Damit landete der Tag auf Rang 2 der staureichsten Tage 2017.

Wir haben die kritischsten Stellen im Norden für das diesjährige Pfingstwochenende zusammengefasst:

AK Maschener Kreuz

Am Maschener Kreuz geht es wegen einer Dauerbaustelle nicht immer zügig voran.
Screenshot Google Maps

Am Maschener Kreuz geht es wegen einer Dauerbaustelle nicht immer zügig voran.

Vor den Toren Hamburgs erwartet Autofahrer, die Richtung Norden unterwegs sind, der erste kritische Bereich: das Maschener Kreuz. Wegen einer Dauerbaustelle besteht dort Staugefahr.

A1 zwischen Harburg und Hamburg-Süd

Der Ausschnitt zeigt einen Teil der eingeschränkt befahrbaren A1-Strecke zwischen den Anschlussstellen Harburg im Süden und weiter nördlich Hamburg-Süd.
Screenshot Google Maps

Der Ausschnitt zeigt einen Teil der eingeschränkt befahrbaren A1-Strecke zwischen den Anschlussstellen Harburg im Süden und weiter nördlich Hamburg-Süd.

Wer vom Maschener Kreuz Richtung Lübeck unterwegs ist, kann schnell ins nächste Nadelöhr geraten. Zwischen den Anschlussstellen Hamburg-Harburg und Kreuz Hamburg-Süd ist die Fahrbahn wegen einer Baustelle auf zwei Fahrstreifen verengt.

Zwischen Hamburg-Billstedt und Öjendorf 

Zwischen Hamburg-Billstedt und Öjendorf ist die Fahrbahn noch bis zum 25. Mai auf zwei Spuren verengt.
Screenshot Google Maps

Zwischen Hamburg-Billstedt und Öjendorf ist die Fahrbahn noch bis zum 25. Mai auf zwei Spuren verengt.

Auf die eine Verengung folgt die nächste. Auch zwischen Hamburg-Billstedt und Öjendorf bilden sich aufgrund von Brückenarbeiten Staus.

Von Bad Schwartau Richtung Travemünde

Ein gesperrter Abschnitt der A226 muss auf dem Weg nach Travemünde umfahren werden.
Screenshot Google Maps

Ein gesperrter Abschnitt der A226 muss auf dem Weg nach Travemünde umfahren werden.

Die Ostsee ist nah – und doch so fern. Zumindest für jene Autofahrer, die am Abzweig Lübeck auf der A226 bei Bad Schwartau in Richtung Travemünde wegen einer Baustelle über eine örtliche Umleitung ausweichen müssen. Hier geht es sonst nicht weiter, weil die Richtungsfahrbahn gesperrt ist – und das noch bis 31. Juli.

Auf der Rückfahrt von der Ostsee sollte die Abfahrt Seeretz nördlich von Lübeck an der A1 gemieden werden, weil diese gesperrt ist. Ein örtliche Umleitung ist eingerichtet.

A7 zwischen HH-Waltershof und Moorburg

Ab HH-Waltershof geht es für etwa vier Kilometer Richtung Süden nur langsam voran.
Screenshot Google Maps

Ab HH-Waltershof geht es für etwa vier Kilometer Richtung Süden nur langsam voran.

Auf einer Länge von rund vier Kilometern Richtung Süden sind Autofahrer langsamer unterwegs. Der Grund ist auch hier eine Baustelle. Zwischen den Anschlüssen Waltershof und Moorburg gilt eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 60km/h.

Zwischen HH-Volkspark und Stellingen

Der A7-Abschnitt zwischen Volkspark und Stellingen ist häufig verstopft.
Screenshot Google Maps

Der A7-Abschnitt zwischen Volkspark und Stellingen ist häufig verstopft.

Die A7 wird ab Hamburg Richtung Norden zum Engpass. Auch in der umgekehrten Richtung reiht sich Baustelle an Baustelle. Der Grund ist der sechsstreifige Ausbau der A7 zwischen Hamburg und dem Bordesholmer Dreieck.

Los geht das Baustellen-Fieber hinter dem Elbtunnel zwischen Volkspark und Stellingen. Wegen Brückenbauarbeiten sind Fahrstreifen in beiden Richtungen gesperrt. Als reduzierte Geschwindigkeit vorgeschrieben sind 60 km/h, der Verkehr läuft meist nur sehr zähflüssig – oder gar nicht.

Zwischen Schnelsen-Nord und Dreieck HH-Nordwest

Auf der A7 bei Schnelsen-Nord entsteht ein neuer Lärmschutzdeckel.
Screenshot Google Maps

Auf der A7 bei Schnelsen-Nord entsteht ein neuer Lärmschutzdeckel.

Auf den ersten Engpass nach dem Elbtunnel folgt auch schon der nächste. Auf einer Länge von etwa 3,5 Kilometern ist die Geschwindigkeit wegen einer Baustelle auf 60 km/h begrenzt. Auf diesem Streckenabschnitt entsteht ein neuer Tunnel, der sogenannte A7-Deckel.

Von Henstedt-Ulzburg bis Dreieck Bordesholm

Auf der A7 zwischen Henstedt-Ulzburg und Bordesholm reiht sich Baustelle an Baustelle.
Screenshot Google Maps

Auf der A7 zwischen Henstedt-Ulzburg und Bordesholm reiht sich Baustelle an Baustelle.

Enger wird die Fahrbahn erneut wegen einer Baustelle zwischen den Anschlussstellen Großenaspe und Henstedt-Ulzburg in beiden Richtungen. Der Verkehr fließt noch bis Ende Oktober nur über zwei Fahrstreifen.

Noch nicht vorüber ist die Baustellen-Reihe ab Großenaspe. Bis Ende Dezember führt auch dieser Autobahnabschnitt an einer Baustelle entlang.

Der Verkehr verlangsamt sich auch zwischen dem Dreieck Bordesholm und Neumünster-Mitte in beiden Fahrtrichtungen. Die Bauarbeiten dauern auf diesem Streckenabschnitt noch bis Ende Dezember.

Zwischen Warder und Kreuz Rendsburg

Beim Erreichen des Nord-Ostsee-Kanals wartet auf Autofahrer die nächste Baustelle.
Screenshot Google Maps

Beim Erreichen des Nord-Ostsee-Kanals wartet auf Autofahrer die nächste Baustelle.

Wer gerade beflügelt durch die meist freie Fahrt ab Bordesholm ist, wird vor dem Nord-Ostsee-Kanal wieder ausgebremst. Der Grund ist auch hier eine Baustelle zwischen Warder und Kreuz Rendsburg, die noch bis zum 22. Juni dauert.

A20 in Mecklenburg-Vorpommern

Der A20-Abschnitt bei Tribsees ist noch bis Ende des Jahres 2019 nicht befahrbar.
Screenshot Google Maps

Der A20-Abschnitt bei Tribsees ist noch bis Ende des Jahres 2019 nicht befahrbar.

Während die Autobahnen in Niedersachsen, Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein zugedeckt sind mit Baustellen, geht es im nördlichen Mecklenburg-Vorpommern entspannter zu. Eine der wenigen Baustellen befindet sich auf der A20 zwischen Tribsees und Bad Sülze, dort ist die Autobahn gesperrt. Der Grund ist eine abgesackte Fahrbahn, die Arbeiten an diesem Abschnitt dauern noch bis Ende des Jahres 2019. Eine Umleitung ist eingerichtet.

A1 zwischen Groß Ippener und Bremen-Arsten

Auf der A1 zwischen Groß Ippener und Bremen-Arsten ist die Fahrbahn auf zwei Fahrstreifen verengt.
Screenshot Google Maps

Auf der A1 zwischen Groß Ippener und Bremen-Arsten ist die Fahrbahn auf zwei Fahrstreifen verengt.

Wer im nördlichen Niedersachsen unterwegs ist, muss sich auf Staus auf der A1 einstellen. Auf der Strecke zwischen Osnabrück und Bremen sind Staus zwischen den Anschlussstellen Groß Ippener und Bremen-Arsten in beiden Richtungen zu erwarten. Die Autobahn ist aufgrund gesperrter Fahrstreifen an mehreren Stellen verengt.

AK Lotte/Osnabrück

Die A1 im Autobahnkreuz Lotte/Osnabrück wird für mehrere Tage voll gesperrt.
Screenshot Google Maps

Die A1 im Autobahnkreuz Lotte/Osnabrück wird für mehrere Tage voll gesperrt.

Ein Baustellen-Hot-Spot bleibt die A1 im Autobahnkreuz Lotte/Osnabrück. Bis zur Anschlussstelle Lengerich ist die Geschwindigkeit aufgrund von Brückenarbeiten noch bis zum 31. Mai auf 80 km/h begrenzt. Das gleiche Tempo gilt bis zur Anschlussstelle Osnabrück-Nord. Die dortige Baustelle soll noch bis zum 30. Dezember 2019 bestehen bleiben.

Aktuelle Verkehrsinformationen erhalten Sie auch beim shz.de-Verkehrsmonitor.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen