Kreis Schleswig-Flensburg : Massenunfall auf der A7

Die Feuerwehr an der Unfallstelle.
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Die Feuerwehr an der Unfallstelle.

Es war gegen viertel vor zwölf am Mittag, als die Anschlussstelle Jagel auf der A7 Ort eines folgenschweren Unfalls wurde. Ein mit 24 Tonnen Stahl beladener Laster mit Auflieger raste ungebremst in vier vor ihm fahrende Pkw und verursachte eine fatale Kettenreaktion.

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12. Juni 2008, 06:26 Uhr

Zuerst erwischte der Lkw einen Volvo Kombi. Der schleuderte in die Mittelleitplanke der Fahrbahn und bliebt dort stehen. In der Folge wurde erst ein Opel Kombi gegen einen Passat Kombi geschleudert., der wiederum auf einen Hyundai Geländewagen auffuhr. Herumfliegende Trümmer beschädigten zudem ein weiteres Fahrzeug. Am Ende zählte die Polizei sechs am Unfall beteiligte Autos, zwei davon stufte sie als Totalschaden ein.
"Wir haben Glück, dass keine Toten zu beklagen sind"
Der 40-jährige Lasterfahrer erlitt einen Schock. Laut polizeilicher Untersuchung hatte er keinen Alkohol im Blut und auch nicht die erlaubte Lenkzeit überschritten. Zwei weitere Unfallbeteiligte mussten mit schweren Verletzungen in ein Kieler Krankenhaus geflogen werden. Zwei andere Autoinsassen brachten Rettungswagen in örtliche Kliniken. Lebensgefahr bestehe nach Polizeiangaben jedoch bei keinem. Zudem gab es zwei Leichtverletzte. Den finanziellen Gesamtschaden schätzt die Polizei auf 60.000 Euro.
Axel Wichmann, Sprecher des Polizei-Autobahnreviers Schleswig, äußerte sich zum Unfall: "Es handelt sich um den zweiten Auffahrunfall - verursacht durch Lkw - innerhalb einer Woche. Wir haben Glück, dass keine Toten zu beklagen sind. Hätte der Verkehr sich zur Unfallzeit gestaut, hätte dies vermutlich noch wesentlich schlimmere Folgen gehabt."

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