Urteil nach Attentaten in Norwegen : Massenmörder Breivik zurechnungsfähig - Höchststrafe

Breivik. Foto: dpa
Breivik. Foto: dpa

Der norwegische Massenmörder Breivik ist vor Gericht für zurechnungsfähig erklärt worden. Die Richter verhängten die Höchststrafe von 21 Jahren Haft mit anschließender Sicherungsverwahrung.

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24. August 2012, 11:23 Uhr

Oslo | Der rechtsradikale Attentäter Anders Behring Breivik muss die Verantwortung für seine zwei Attentate mit 77 Toten vom vergangenen Sommer übernehmen. Das Gericht erklärte den Norweger für zurechnungsfähig. Damit erhält der Massenmörder die Höchststrafe: 21 Jahre Haft mit anschließender Sicherungsverwahrung.

Breivik hatte am 22. Juli 2011 zuerst eine Autobombe im Osloer Regierungsviertel gezündet und so acht Menschen getötet. Später hatte er in einem grausamen Blutbad auf der Fjordinsel Utøya 69 meist jugendlichen Sozialdemokraten das Leben genommen.
Der 33-Jährige hatte seine Taten vor Gericht zugegeben, aber keine Reue gezeigt. In seinem Geständnis bezeichnete er die Morde als "grausam, aber notwendig" und nannte als Tatmotiv Hass auf den Islam und die regierenden Sozialdemokraten. Während des gesamten Prozesses hatte sich Breivik vehement gegen eine Einweisung in die Psychiatrie gewehrt.

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