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Nagetier auf Nordsee-Insel : Zum ersten Mal seit 30 Jahren Ratte auf Fanø gefunden

vom
Aus der Onlineredaktion

Die dänische Nordseeinsel vor Esbjerg galt bisher als rattenfreie Zone. Bis Mittwoch. Sind auf der Insel noch mehr Ratten?

shz.de von
erstellt am 19.Mai.2017 | 12:57 Uhr

Fanø | Auf der beliebten Ausflugsinsel Fanø wurde Mittwoch eine tote Ratte gefunden. Normalerweise keine große Geschichte in unserer heutigen Zeit mit rattengeplagten Städten. Nur galt das Eiland Fanø, das 50 Kilometer nördlich von Sylt liegt, bisher als rattenfrei. Die Sichtung des Nagetieres kommt vom Sensationsgehalt eher einer Wolfsbegegnung gleich. Daher staunte ein Hundebesitzer nicht schlecht, als sein Hund Mittwoch mit einer toten Ratte nach Hause kam.

„Ob der Hund das Tier gefangen und getötet hat oder die Ratte tot aufgefunden hat, wissen wir nicht“, sagt Anette Simmelsgaard von der Gemeinde Fanø. Sie wohnt und arbeitet selbst seit 30 Jahren auf der Insel „und in dieser Zeit haben wir nicht eine einzige Anzeige wegen Ratten erhalten“, sagt sie zu TV Syd.

Die Gemeinde Fanø hat sofort Schritte eingeleitet, um eventuell weiteren Ratten den Kampf anzusagen. Montag kommen zwei Rattenfänger aus der Nachbargemeinde Esbjerg mit einem Hund, um weitere Ratten aufzuspüren.

„Wir haben ja selbst keine Erfahrung mit Ratten“, sagt Anette Simmelsgaard über den Beistand vom Festland. „Wir hoffen allerdings, dass es sich um ein einzelnes Tier handelt, das zufällig auf Fanø gestrandet ist.“

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