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Tarifverhandlungen : Warnstreik bei der Postbank in SH, MV und Hamburg

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Die Beschäftigten fordern höhere Löhne und einen besseren Kündigungsschutz.

shz.de von
erstellt am 13.Okt.2017 | 06:54 Uhr

Erneut bleiben Postbankfilialen in Norden geschlossen. Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat für Freitag und Samstag rund 500 Beschäftigte in den drei Nordländern zum Warnstreik aufgerufen. Nach Angaben von Verdi-Sprecher Frank Schischefsky soll den Forderungen nach höheren Löhnen und besserem Kündigungsschutz Nachdruck verliehen werden.

Nach Verdi-Angaben sind in Schleswig-Holstein 42, in Mecklenburg-Vorpommern 14 und in Hamburg 24 Postbankfilialen mit zusammen etwa 500 Beschäftigten betroffen. Allerdings sei davon auszugehen, dass nicht alle am Warnstreik teilnehmen, da in den beiden westlichen Bundesländern häufig Beamte im Einsatz sind, hieß es.

Die Tarifverhandlungen für die bundesweit rund 18.000 Beschäftigten bei Postbank, Postbank Filialvertrieb AG sowie Tochterunternehmen waren im September ergebnislos abgebrochen worden. Laut Verdi kann es durch den Warnstreik vielerorts auch zu erheblichen Einschränkungen bei der Entgegennahme und dem Verschicken von Postsendungen kommen, da diese oft von den selben Mitarbeitern bearbeitet werden beziehungsweise im selben Gebäude lagern. Schon bei dem Warnstreik Mitte September waren unter anderem in Schwerin und Rostock die Filialen komplett geschlossen geblieben.

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