Werner-Rennen 2018 : Wie vor 30 Jahren - Lkw fliegt durch die Luft

Die Fässer bleiben heil - der landet erst nach rund 17 Metern auf dem Boden.

Die Fässer bleiben heil - der Lkw landet erst nach rund 17 Metern auf dem Boden.

Stuntman Thomas Bloem lässt beim Lkw-Stunt einen 7,5-Tonner über 60 Bierfässer fliegen.

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02. September 2018, 20:09 Uhr

Hartenholm | Genau wie vor 30 Jahren folgte auf des Wettrennen zwischen Brösel und Holgi auch bei der diesjährigen Neuauflage des Werner-Rennens ein spektakulärer Lkw-Stunt. 1988 flog Sepp Lohsteiner, mit einem 18-Tonner über eine Reihe von Motorrädern. Dieses Mal war es Thomas Bloem, der sich auf dem Werner-Festival an das Steuer eines Lkw wagte, um damit über insgesamt 60 Fässer Flens-Bier zu springen.

Mit seinem 3,30 Meter hohen und acht Meter langen 7,5-Tonner holte er auf der Landebahn des Hartenholmer Flugplatzes Anlauf - musste dann jedoch den ersten Versuch abbrechen. "Auf der Fläche hinter der Rampe haben sich noch Leute befunden, deswegen habe ich sicherheitshalber gestoppt", erklärte der Stuntman später.

 

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Im zweiten Anlauf sollte es dann jedoch klappen. Der Ostfriese steuerte zielsicher auf die sieben Meter lange, zwei Meter hohe Rampe zu, hob ab, flog weit über die aufgestellten Fässer und landete nach gut 17 Metern im Rasen. Wie abgesprochen hob Bloem direkt nach der Landung seinen Daumen aus dem Wagen um den Rettungskräften und den Zuschauern zu signalisieren, dass er den Stunt heil überstanden hatte.

Nach dem geglückten Stunt lässt sich Thomas Bloem von den Zuschauern feiern.
Yannick Kitzinger

Nach dem geglückten Stunt lässt sich Thomas Bloem von den Zuschauern feiern.

 

Unter dem Beifall der Menge stieg er aus dem Wagen. "Bis auf den Kühler hat der Lkw den Stunt eigentlich ganz gut überstanden", sagte er im Anschluss.

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