Werner-Rennen 2018 : Ministerpräsident auf der Rennstrecke

Daniel Günther gibt den Rennfahrern das Zeichen zum Start.

Daniel Günther gibt den Rennfahrern das Zeichen zum Start.

Daniel Günther besuchte den Flugplatz Hartenholm und versuchte sich unter anderem als Fahnenschwenker.

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01. September 2018, 17:08 Uhr

Hartenholm | Die Fahrer stehen auf ihren Startpositionen, die Motoren jaulen - dann schwenkt Daniel Günther die schwarz-weiß karierte Flagge zu Boden und die Rennwagen rasen rechts und links an ihm vorbei.

Brösel (l.) und Holgi (r.) führten Daniel Günther über die Rennstrecke, auf der am Sonntag auch das Rennen zwischen den beiden stattfinden wird.
Yannick Kitzinger

Brösel (l.) und Holgi (r.) führten Daniel Günther über die Rennstrecke, auf der am Sonntag auch das Rennen zwischen den beiden stattfinden wird.

 

Der schleswig-holsteinische Ministerpräsident war am Samstagmittag zu Gast beim Werner-Festival auf dem Hartenholmer Flugplatz. Unter anderem übernahm er dabei die Aufgabe des Flaggenschwenkers bei den Drag-Rennen der sogenannten "Formula Student"-Rennwagen auf der Landebahn des Flugplatzes.

Der 80 PS starke Rennwagen der Hamburger Hochschule für angewandte Wissenschaften.
Yannick Kitzinger

Der 80 PS starke Rennwagen der Hamburger Hochschule für angewandte Wissenschaften.

"Motorsport gucke ich mir sonst eigentlich nur vom Fernseher aus an", verriet Günther. "Viel mehr hat mich das interesse am Festival hierher gelockt." Von den elektrischen Rennwagen, die von Studenten entwickelt und zusammengeschraubt wurden, zeigt sich der Ministerpräsident dennoch sehr beeindruckt.

Große Teile ihres Wagens haben die Studenten der Helmut-Schmidt-Universität per 3D-Druck hergestellt.

Große Teile ihres Wagens haben die Studenten der Helmut-Schmidt-Universität per 3D-Druck hergestellt.

 

Die Hamburger Hochschule für angewandte Wissenschaften und die Helmut-Schmidt Universität waren mit je einem Auto vertreten, die Fachhochschule Kiel sogar mit zwei.

Der Renner des FH Kiel-Teams bringt mit seinen 2 E-Motoren 140 PS auf die Strecke.

Der Renner des FH Kiel-Teams brachte mit seinen zwei E-Motoren 140 PS auf die Strecke.

 

Bei den Drag-Rennen traten jeweils zwei Wagen auf einer Achtelmeile, genau 201,17 Metern, gegeneinander an. "In der Formula Student, dem internationalen Konstruktionswettbewerb für Studenten, gibt es ein sehr striktes Reglement", erklärte Rennmoderator Benni Voss. "Innerhalb dieses Reglements das Letzte aus den Wagen herauszuholen, ist das, was diese Rennen so anspruchsvoll macht."

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