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WOA 2017 : Staus und Matsch – erste Wacken-Besucher beziehen den Holy Ground

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Die einen kommen aus Iserlohn, die anderen aus Rendsburg – alle eint die Vorfreude auf ein feuchtfröhliches Festival.

Wacken | Auftakt für die lautesten Tage des Jahres: Seit Montag werden die Camping-Areale auf dem Festivalgelände des Wacken Open Air bezogen – kontrolliertes Chaos.

Rund 50 Fahrzeuge sind gerade auf Campground P eingewiesen worden. Und sofort beginnt der emsige Aufbau: Reviere werden abgesteckt, Zelte ausgebreitet und Zeltstangen gesucht. Und vor allem geplant. „Der Zeltausgang muss nach Osten zeigen“, gibt jemand vor. Da hilft auch morgens um 10 Uhr schon mal das erste Dosenbier, um solch schwerwiegende Entscheidungen zu treffen.

Sandra, Conny, Peter und Manuel kommen aus Hagen und Iserlohn. In der Nacht zu Montag sind sie losgefahren. „Und ohne Probleme und Stau angekommen“, freut sich Sandra, die das erste Mal „auf Wacken“ ist. Sie hatte noch Glück.

Der noch grüne Holy Ground erweist sich als trocken. Lediglich oft genutzte Fahrspuren sind matschig, sehr matschig. Da muss hier und dort schon einmal mit gemeinsamer Kraft das Auto aus dem Modder geschoben werden. Abhilfe wird von Crew-Mitarbeitern durch das Verteilen von Holz-Schreddergut geschaffen.

Geduld war bei der Anreise bei den ersten Festivalbesuchern gefragt.
Geduld war bei der Anreise bei den ersten Festivalbesuchern gefragt. Foto: Mehlert
 

Allerdings, wer das Festivalgelände erreichte, musste erst einmal viel Geduld beweisen. Hieß es doch zunächst: Stau. Von Wacken bis Holsteniendorf standen die Autos, während auf Campground C bereits fleißig gebaut wurde. Auch hier zeigte sich das Gelände noch grün, die Verbindungswege versanken aber bereits im Matsch. Trotzdem: Die Stimmung bei den Festivalbesuchern ist gut. Die Sonne strahlt vom Himmel und legt den ersten Matsch bereits trocken.

Auch die Rendsburger Wacken-Fans trafen Montagvormittag ein und bauten fleißig an ihrem Zaun. Sie gehören längst zu der „Säule des Festivals“. „Scheiß egal, wie das Wetter ist, der Spaß steht im Vordergrund“, sagt Günther. Getreu dem Motto: Boden nicht zu nass, Wetter bombig und Bier kalt.

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erstellt am 01.Aug.2017 | 09:36 Uhr

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