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Wacken Open Air 2015 : Stau beim WOA? So gelingt die Abreise trotz Schlamm

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Im Matsch steckengeblieben? Kein Problem – Schlepper stehen bereit. Und es kostet nichts.

Sie soll lächeln am Sonntag: Die Sonne. Ob auch die Menschen lächeln, die dann das Campinggelände verlassen wollen und mit ihrem Auto im Matsch stecken bleiben? Innerhalb weniger Stunden werden Sonntag 75.000 Fans gen Heimat aufbrechen.

Die Vorbereitungen, dass trotz des Schlamms alle Metalheads gut vom Platz kommen, werden seit Samstag getroffen. „Wir haben ausreichend Schlepper zur Verfügung“, sagt Sönke Trede, Chef der Stewards. Diese werden ab Sonntag um 7 Uhr bereitstehen, um Autos vom Acker zu ziehen. „Natürlich kostenlos“, betont er. Trede sitzt in seinem Container und koordiniert den Einsatz.

Für eine reibungslose und sichere Heimfahrt gibt Daniel Schlatter vom Innovativen Verkehrs- und Veranstaltungsmanagement den Metalheads Hinweise:
  • Autofahrer sollten sich im Vorwege darum kümmern, dass sich das Auto auch starten lässt. Am Sonntag möchte jeder den ADAC sprechen.
  • Nur nüchtern ans Steuer setzen: „Die Polizei macht Alkoholkontrollen.“
  • Die beste Zeit für die Abreise mit dem Auto ist in den frühen Morgenstunden, weit vor neun Uhr. „Zwischen 9 und 11 Uhr ist es ganz schlecht, dann brechen die meisten auf.“
  • Das Navigationsgerät erst auf der Autobahn einschalten. Sonst gibt es Chaos. 
  • Feuchtstellen sollten umfahren werden. „Wenn ein Fahrzeug stecken bleibt, nicht gleich nach dem Schlepper schreien, sondern erst einmal mit Manpower versuchen, das Auto zu befreien.“ Die schweren Traktoren setzen dem Boden zusätzlich zu. Wenn gar nichts mehr geht, können Fans die Schlepphilfe in Anspruch nehmen. Falls kein Schlepper ist, einfach den Warnblinker einschalten. Ihr werdet dann gefunden. Die Fans müssen ein Schreiben unterzeichnen, dass die Schlepperfahrer nicht für eventuelle Schäden am Fahrzeug haften. Falls Geld für den Service verlangt wird, bitte sofort das WOA Office informieren: Telefon 04827/998 599.
  • Wer abgeholt wird, sollte dem Fahrer mitteilen, dass eine Auffahrt auf das Festivalgelände nicht möglich ist. Für den Kiss- and Ride-Service gibt es Tagesparkplätze in Gribbohm an der Dorfstraße und in Wacken neben dem Edekamarkt.
  • Für Fans, die mit Reisebus, Shuttle-Bus oder Taxi abreisen: Die Shuttlebusse fahren ab Sonnabend regelmäßig nach Itzehoe und das bis Sonntagnachmittag. Der letzte Bus fährt um 14 Uhr. Damit es keine langen Warteschlangen beim Einsteigen gibt: Tickets bereit halten. Für die Fahrten zum Bahnhof sollten Fans ausreichend Zeit einplanen.
  • Fans sollen auf Durchsagen und die Videowall achten, es kann zu Änderungen des Gates kommen. Der Sonderzug nach Hamburg fährt Sonntagmorgen um 4.49 Uhr.
  • Nur Wacken-Taxis nutzen. Die sind durch Sticker an der Frontscheibe gekennzeichnet. Schlatter rät, auf die publizierten Richtpreise zu achten, die auf einem Info-Sticker im Taxi stehen.

Viel, viel schlimmer als 2012 sei die Situation in diesem Jahr. „2012 hat es während des Festivals geregnet, dieses Jahr kam er schon beim Aufbau und macht alles schwieriger.“ Viele Bauern aus der Umgebung sind mit dabei. Schon jetzt wird versucht, die Ausfahrten der Campingplätze wieder befahrbar zu machen. „Den Rest erledigen bis Sonntag der Wind und die Sonne.“

Die Metaller bittet er, ihre Zeltplätze richtig aufzuräumen, damit der Campingplatz befahrbar ist und nicht die bereits tiefen und matschigen Spuren genutzt werden müssen. Stewards werden überall bereit stehen und den Weg weisen.

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erstellt am 01.Aug.2015 | 11:20 Uhr

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