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Wacken Open Air 2017 : Postkarte direkt vom Festivalgelände zur Uroma

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Auf dem WOA gibt es erstmals eine mobile Postfiliale und Wacken-Briefmarken.

Wacken | Auf dem WOA geht in diesem Jahr erstmals die Post ab: In einer mobilen Filiale nahe des Eingangs zur Plaza bieten drei Mitarbeiter der Deutschen Post zwei Wacken-Briefmarken für 45 Cent an. Zudem gibt es einen Sonderstempel mit Kuhschädel und Postkarten mit Motiven vom Festival für 55 Cent.

Schon am ersten Tag bildeten sich lange Schlangen vor der Filiale, zahlreiche Metalheads nutzten die Gelegenheit, um eine Postkarte zu schreiben und direkt vor Ort aufzugeben. Günter (50) aus Sehnde bei Hannover schickte einen Gruß an seine 96-jährige Uroma, während Daniel (30) aus Koblenz Genesungswünsche an seine Freundin sandte, die im Krankenhaus liegt. Von insgesamt 20.000 Briefmarken war laut Deutscher Post schon Mittwochnachmittag die Hälfte weg.

Die Auslieferung der Briefe dürfte eine kleine Herausforderung werden: Schon beim Aufbau der Filiale blieb das Postauto im Matsch stecken. Nach Angaben von Sprecher Martin Grundler kamen allerdings zehn Metalheads spontan zur Hilfe und schoben den Wagen an. Sollte es in den nächsten Tagen noch schlammiger werden, trage man die Briefe zur Not zu Fuß vom Gelände. Um die Auslieferung seiner Karte müsse jedenfalls kein Metalhead bangen, versicherte Grundler. Die Post-Mitarbeiter würden alles geben: „Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.“

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Alle Infos und Artikel rund um das WOA 2017 finden Sie auf unserer Themenseite shz.de/wacken.

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erstellt am 04.Aug.2017 | 15:37 Uhr

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