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Von Wacken in die Berge : Full Metal Mountain: Heavy Metal Festival in den Bergen

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Ein Wintermärchen der etwas anderen Art ereignete sich in dieser Woche am Nassfeld in Kärnten. Zum zweiten Mal erklimmen an die 2.000 Metalheads furchtlos und voller Tatendrang den Full Metal Mountain.

Ein Wintermärchen der etwas anderen Art ereignete sich in dieser Woche am Nassfeld in Kärnten. Zum zweiten Mal erklimmen an die 2.000 Metalheads furchtlos und voller Tatendrang den Full Metal Mountain. Ihre Belohnung: Berge, Schnee, Metal und sechs Tage eine besondere Art des Winterurlaubs in einem der schönsten Skigebiete Österreichs. Inklusive waren in diesem Jahr 60 Sonnenstunden, 110 Pistenkilometer, 90cm Schnee, Metal-Karaoke und Freestyle-Shows sowie Wellness und Metal-Après-Ski vom feinsten und gut 30 Metalbands und –künstler auf drei Bühnen im gesamten Skigebiet.

„Wir haben zwar noch einen Abend vor uns, aber schon jetzt können wir sagen, dass Full Metal Mountain eine Erfolgsgeschichte ist. Nach der Erstbesteigung 2016, konnten wir sozusagen sesshaft werden. Das zeigt sich zum Beispiel darin, dass sehr viele Gäste aus dem Vorjahr wiedergekommen sind. Aber auch viele neue Gesichter haben sich von unserem Konzept überzeugen lassen“, erläutert Walter Hinterhölzl, Geschäftsführer der Full Metal Mountain GmbH.

Auch die Nassfeld Touristiker und Partner des Festivals zeigen sich überaus zufrieden: „Wir freuen uns, dass wir schon zum zweiten Mal Metalheads aus knapp 30 Nationen das Nassfeld als Urlaubsdestination näher bringen konnten. Full Metal Mountain ist eine andere Art des Winterurlaubs. Die Besucher sind Ski oder Snowboard gefahren, haben Konzerte besucht oder haben es sich bei den zahlreichen Freizeitangeboten und viel Sonne einfach gut gehen lassen und eine moderne Interpretation des Après-Ski genossen“, so Christopher Gruber, Geschäftsführer von der NLW Tourismus Marketing GmbH.

Der Bürgermeister Siegfried Ronacher ergänzt: „Für mich als Bürgermeister ist es schön zu sehen, dass Freundschaften zwischen Veranstaltern, Einheimischen und Gästen geschlossen werden und wurden. Das tut der Region unheimlich gut.“

Im Zuge des Events fand zudem erstmalig das „Metal Summit“ statt. Die Konferenz bringt musikbegeisterte Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Musik zusammen mit dem Ziel die Entstehung einer Wirtschaftskonferenz für Rock- und metalbegeisterte Manager zu diskutieren. Die über 40 Gäste konnten sich dabei über einen ganz besonderen „Special Guest“ freuen: Iron Maiden-Frontman Bruce Dickinson. Nicht nur seine 36 Jahre als Stimme der wichtigsten Metal-Band der Welt, sondern auch sein Unternehmerdasein machten ihn zum prädestinierten Sprecher dieser Zusammenkunft. Die ungewöhnliche Verbindung von Musik und Unternehmertum ist die zentrale Ausgangsüberlegung für das „Metal Summit“, das die Gastgeber „irgendwo zwischen Wacken und Davos“ angesiedelt sehen.

Einen Ausblick haben die Veranstalter auch schon gegeben: Auch 2018 lädt der Full Metal Mountain wieder auf zum Winterurlaub der härteren Gangart ein. „Im nächsten Jahr treffen wir uns vom 02. April bis zum 08. April wieder hier am Nassfeld. Für uns ist, wie im Vorjahr, das Feedback der Fans sehr wichtig. Zusammen mit unseren Erfahrungen aus zwei Jahren Full Metal Mountain, werden wir schauen, an welchen Stellschrauben wir eventuell noch drehen müssen um den Event weiter zu optimieren. Einen Buchungsstart werden wir dann zeitnah bekannt geben“, so Gesellschafter Holger Hübner.

Zu den musikalischen Highlights zählten diese Woche Metal-Queen Doro Pesch, die australischen Metalcore-Band Parkway Drive und die schwedischen Death Metaller von Amon Amarth. Mit dem Auftritt von Apocalyptica endet am Sonntagabend die zweite Runde von Full Metal Mountain.

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erstellt am 02.Apr.2017 | 14:33 Uhr

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