USA: Kritik für designierten Verteidigungsminister

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01. Februar 2013, 01:14 Uhr

Washington | Barack Obamas Wunschkandidat für das Amt des Verteidigungsministers, Chuck Hagel, hat sich vor einem Ausschuss des US-Senats für seine Haltung zu Israel und dem Iran verteidigt. Für ihn habe die Sicherheit des Landes und des Militärs höchste Priorität, sagte Hagel gestern in Washington. Zu den wichtigsten militärpolitischen Themen zähle er den Truppenabzug aus Afghanistan und die Freundschaft zu Israel. Außerdem müsse alles getan werden, damit der Iran nicht in den Besitz der Atombombe komme. "Ich habe dazu viel Engagement gezeigt, meine Haltung dazu ist klar", sagte Hagel. Zuvor hatte der 66-Jährige viel Kritik für seine politische Arbeit einstecken müssen. "Hagels Abstimmungsverhalten ist sehr besorgniserregend und abseits der Mehrheitsmeinung", sagte der republikanische Senator James Inhofe. Der Republikaner John McCain stellte Hagels kritische Haltung zu den Kriegen im Irak und in Afghanistan infrage.

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