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Thema des Tages

11. Dezember 2017 | 12:40 Uhr

Auf den Spuren der Eiszeit

vom

shz.de von
erstellt am 02.Mai.2013 | 01:14 Uhr

Hüttener Berge/Eckernförde | Die Eiszeittour gilt als einer der abwechslungsreichsten Rundwege durch die von Gletschern der letzten Eiszeit geformten Landschaft. Viele imposante Ausblicke und attraktive Wegabschnitte mitten durch die Hüttener Berge erwarten die Ausflügler. Die Hüttener Berge sind als so genannte Stauchen dmoränen Relikte der jüngsten Eiszeit. Die Spuren der Eiszeit, die die aus Skandinavien vordringenden Gletscher hinterlassen haben, sind auf dieser knapp 50 Kilometer langen Radtour zu sehen. Der Wittensee wurde vor 20 000 Jahren von einer Gletscherzunge gebildet. Hier können Sie gleich an drei Badestellen eine kleine Pause einlegen. Die Strecke führt überwiegend durch den Naturpark, der mit leichten Hügeln und tiefblauen Seen punkten kann.

Die Tour beginnt im Ostseebad Eckernförde. Von dort geht es in Richtung Süden über Haby in Richtung Wittensee. Der Radweg wird entlang der Kreisstraße geführt. Man passiert das Gut Marienthal, das zur Gemeinde Goosefeld gehört. Rund zehn Kilometer nach dem Start in Eckernförde erreichen Sie die kleine Gemeinde Haby. Im Krog, der selbst viele Ausflügler aus größerer Entfernung anzieht, würde sich schon die erste Gelegenheit für eine kurze Verschnaufpause bieten. Wenige Hundert Meter weiter führt eine Asphaltstraße entlang des Wittensees durch ein Wochenendhausgebiet im Schlaukweg. Durch die Grundstücke am See kann man immer wieder mal einen Blick auf den Wittensee erhaschen und auf der anderen Seite schaut man über Wiesen und Weiden hinüber zum Habyer Wald.

In Groß Wittensee lohnt sich ein Zwischenstopp an der historischen Windmühle "Auguste", mit der noch Korn gemahlen werden kann. Natürlich kann man ebenso am See eine Badepause einlegen (Badestelle Seegartengelände oder Habyer Straße). Die Tour führt weiter durch idyllische Dörfer mit reetgedeckten Häusern, entlang von endlosen Feldern und grünen Wiesen. Von hier aus geht es ein kleines Stückchen am Bistensee entlang und weiter nach Damendorf. Auf dem Weg dahin passiert man ein idyllisches Kleinod der Hüttener Berge, den Fresensee, der 1979 als Kiesgrube entstanden ist. Zwischen Groß Wittensee und Damendorf liegt der Moorwald und das Seemoor. Hier lässt es sich verweilen. Der Pfad führt vorbei an knorrigen Eichen und Tümpeln.

Die Eiszeit-Tour führt vorbei durch Osterby und Kochendorf zum Windebyer Noor. Das Noor war einst unmittelbar mit der Ostsee verbunden. Eine Brücke mit einem Durchlass für Schiffe diente als einzige Verbindung zum anderen Ufer. Als die Brücke baufällig wurde, wurde 1857 ein fester Verbindungsdamm gebaut. Der Weg am Noor mit seinem alten Baumbestand und dem Blick auf die glitzernde Wasserfläche ist zu jeder Jahreszeit ein Genuss.

Nach dem Verlassen des Noorwanderweges erreicht man wieder die Stadt Eckernförde. Noch schnell über den Mühlenberg und schon ist man wieder am Eckernförder Bahnhof.

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