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Santiano in Magdeburg : Sprechverbot und Ingwertee

vom

Frontmann Björn Both hatte in Magdeburg vor 5000 Gästen mit Stimmproblemen zu kämpfen. "Nicht schön, aber leidenschaftlich" sei der Auftritt in der Getec-Arena gewesen.

shz.de von
erstellt am 15.Apr.2014 | 12:27 Uhr

Magdeburg | Welcome to the Thunderdome... ungelogen. Den ganzen Tag rumort es in der GETEC-Arena und im Hintergrund rummelt und donnert es, als wenn nebenan oder obendrüber gerade ein Zug durchrollt. Wahrscheinlich durch das Lüftungssystem oder so. Wie dem auch sei – das Donnern haben dann ab 20:20 Uhr wir übernommen. ;-) Da wir auch hier erst vor vier Monaten waren, ist es umso bemerkenswerter, dass wieder knapp 5000 Gäste den Weg in unser Konzert gefunden haben. Wir sind überwältigt... immer wieder. Das Konzert selbst hatte so seine Tücken. Bereits ab „500 Miles“ war ich eigentlich nur noch mit meiner Stimme beschäftigt und war permanent am Checken, wie ich die nächste Hürde nehme, durch die Moderation komme und vor allem die Ballade mit Oonagh auf die Reihe kriege... das fühlte sich zwar am Nachmittag beim Soundcheck schon übel an, aber abends während des Gigs kam die bittere Erkenntnis, dass das heute echt eng werden würde. Das lenkt unheimlich ab und sorgt dafür, dass man hier und da kleine Verbückler hat und unkonzentriert zu Werke geht. Aber irgendwie bin ich da durchgeritten. Nicht schön, aber leidenschaftlich... manmanman. Zum Glück habe ich in der Nacht lange und gut geschlafen. Das erhöht die Chancen darauf, dass es heute etwas besser wird. Und nun sind wir wieder so weit… Sprechverbot und Ingwertee mit Honig. Doc Lue greift ein und Gelo-Revoice ist am Start.

Tja – noch zwei Konzerte und eine lange Konzertreise neigt sich dem Ende entgegen. Es war ein unfassbar großes Abenteuer, welches uns in Dimensionen geführt hat, die wir uns selbst vor ein paar Monaten noch nicht vorstellen konnten. Diese Wahnsinnsbühnen, meistens nur Arenen, die ausverkauften O2-Welten, drei, vier manchmal sogar sechs Trucks, die bis unter die Decke vollgestapelt waren. Über 200.000 Fans, die zu unseren Konzerten gekommen sind. Eine Crew, die bis ins letzte Element super harmoniert und funktioniert hat. Unglaubliche Anstrengungen, die die Mädels und Jungs teilweise auf sich genommen haben, nur damit wir abends zusammen Spaß haben konnten – es war der Wahnsinn. Im Hintergrund eine absolut einwandfreie Organisation, die immer genau auf dem Punkt war. Es gab Personalwechsel, Programmumbauten, und durch unterschiedliche musikalische Gäste – immer wieder Neuerungen, die vorgenommen werden mussten – das ist, als wechselte man bei einem fahrenden Auto die Reifen. Aber schlussendlich ist alles gelungen und durch die Kompetenz aller Beteiligten lief es alles wie am Schnürchen... Großartig! So – wir kommen gerade in Erfurt an. Auf ein Neues... bis nachher – HOORAY!!!

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