Rockertreffen in Lübeck : Polizei stellt Drogen und Waffen sicher

Anlass der Kontrollen war ein Rockertreffen in Lübeck. Foto: Kröger
Anlass der Kontrollen war ein Rockertreffen in Lübeck. Foto: Kröger

Das Land verfolgt weiter seine "Null-Toleranz-Strategie" gegenüber Rockern: Bei Verkehrskontrollen in Lübeck hat die Polizei Waffen, Pyrotechnik und Drogen sichergestellt.

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03. Dezember 2012, 08:11 Uhr

Lübeck | Vor dem Clubheim einer Rockergruppe in Dänischburg fand bis in die Nacht ein Großeinsatz der Polizei statt. Anlass war ein Rockertreffen, das gegen 20 Uhr begann. Zu diesem "Open Clubhouse" wurden Angehörige der "Hells Angels" und anderer Charter erwartet. Deshalb hatte die Polizei mit einem starken Aufgebot schon im Vorfeld des Treffens kontrolliert.

Bereits am späten Freitagnachmittag hatten sich Polizeibeamte aus der Polizeidirektion Lübeck, unterstützt von der ersten Einsatzhundertschaft Eutin, in der Dänischburger Landstraße und der Siemser Landstraße aufgestellt. Es wurden alle ankommenden Fahrzeuge und deren Insassen kontrolliert. Bei den Fahrzeug-Kontrollen und Durchsuchungen stellten die Polizeibeamten diverse Gegenstände sicher: "Polen-Böller", Schlagwerkzeuge, Baseballschläger, Reizstoffsprühgeräte und in einem Fall auch Kokain. Entsprechende Ordnungswidrigkeiten- und auch Strafanzeigen wurden ausgestellt.
Insgesamt hat die Polizei 135 Personen kontrolliert, Festnahmen gab es nicht. Das Einsatzkonzept gehörte zur Null-Toleranz-Strategie des Landes Schleswig-Holstein in Bezug auf die Rocker-Kriminalität.

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