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Herbert Krüger : Feuerwehrmann mit Leib und Seele

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Öffnet Kreise und geht neue Wege: Herbert Krüger setzt sich in der Jugendwehr ein und machte den Weg für Frauen in der Feuerwehr frei.

Uphusum | Mehrfach stand er an der Spitze der Uphusumer Wehr und gehört zu den drei Stellvertretern des Südtonderaner Amtswehrführers. Doch Herbert Krüger mag sich nicht so gern im Vordergrund sehen, lieber agiert er still aber wirksam im Hintergrund.
Er ist mit Leib und Seele Feuerwehrmann, dem besonders die Jugend am Herzen liegt. Der 61-Jährige ist zwar längst über das Jugendwehr-Alter hinaus, aber als Organisator und Helfer für die jungen Brandschützer immer noch fleißig im Einsatz.

Herbert Krüger startete seine ehrenamtliche Laufbahn im Brandschutz selbst in einer Jugendwehr. 1965 wurde er Mitglied bei den jungen Brandschützern in Niebüll und später auch Ausbilder. Der Wechsel von der Niebüller zur Uphusumer Wehr sollte für das Dorf nicht ohne Folgen bleiben. Herbert Krüger wollte etwas für die Jugend in der Gemeinde tun. Für den engagierten Feuerwehrmann lag die Gründung einer Jugendwehr nahe. 1977 war es soweit, und damit bescherte Herbert Krüger dem damaligen Amt Süderlügum ein Novum: Hier gibt es vier Wehren und mit der Jugendwehr sogar drei Organisationen für den Feuerwehrnachwuchs.
Es geht ihm nicht nur darum, junge Menschen für die Wehr zu gewinnen und ihnen neben dem Dienst ein attraktives Freizeitangebot zu machen. Herbert Krüger ist ein Mensch, der Kreise öffnet und neue Wege geht. Als es personell ein wenig knapp wurde, sorgte er dafür, dass auch Mädchen aufgenommen wurden und weiß heute: "Das war auf auf jeden Fall der richtige Schritt. Frauen in der Wehr, das macht sich sehr gut." Der richtige Schritt war es auch, als er auf Monika Plock zuging und sie für das Amt an der Spitze der örtlichen Wehr gewann.
Etwas bewegen möchte Herbert Krüger, der kürzlich mit dem Deutschen Feuerwehrwehrenkreuz in Silber geehrt worden ist, auch auf Amtsebene. Die von ihm angeregten regelmäßigen Treffen der Jugendwarte und Jugendgruppenleiter der Wehren in Südtondern haben bereits Tradition. Zu Kontakten über die Ortsgrenzen hinaus möchte er auch den großen Wehren verhelfen mit Geselligkeit bei Speis und Trank. Der Kreis der Wehr-Vorstände, die sich einmal jährlich zu dem von ihm organisierten Haxen-Essen treffen, wird von Jahr zu Jahr weiter gezogen. Er reicht schon jetzt über die Grenzen des ehemaligen Amtes Süderlügum hinaus.

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erstellt am 15.Dez.2012 | 12:34 Uhr

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