Axel Hartkopf : Die Szene in Bewegung gebracht

Axel Hartkopf. Foto: stt
Axel Hartkopf. Foto: stt

Axel Hartkopf (40) aus Bad Oldesloe veranstaltet das Klangstadt Open Air und setzt sich engagiert für Nachwuchsbands ein.

Avatar_shz von
14. Oktober 2011, 12:19 Uhr

Es war 2006, als sich Musiker aus der gesamten Stadt zusammenfanden, um die Gemeinschaft Klangstadt1 ins Leben zu rufen. Das Ziel: Sich für die Musiszene in Bad Oldesloe und Umgebung einsetzen. Eines der Gründungsmitglieder war Axel Hartkopf.
Der heute 40-Jährige ist rückblickend erstaunt, was man in den vergangenen fünf Jahren erreichen konnte. "Wir haben gemeinsam mehr geschafft, als wir erwartet haben. Ich bin noch immer überwältigt, wenn ich sehe, wie nachhaltig unsere Arbeit im Endeffekt ist und wie viel Zuspruch wir erfahren." Bei Klangstadt brächten sich alle mit ihren Fähigkeiten und Erfahrungen ein. In seinem Fall liegen diese auf Grund seines beruflichen Backgrounds in den Bereichen Optimierung und Koordination, was ihn zu einem zentralen Bestandteil des Teams macht.
"Es ist ein Würdigung unserer gemeinsamen Arbeit"
"Ich bin gerne einer, der mit vorangeht, der Vorschläge macht und umsetzt und gleichzeitig finde ich es gut, dass ich dann auch einfach Teil einer tollen Gruppe bin." Die Klangstädter haben es geschafft, eine Lobby für jüngere und etablierte Musiker zu sein und ganz neue Veranstaltungen ins Leben gerufen. So hat sich das Klangstadt-Open-Air als Benefizveranstaltung 2011 endgültig zum größten Musikevent in der Region entwickelt. Beim "Wir für uns" und dem "Kurfilmfestival" im Inihaus kommen außerdem regelmäßig bis zu 15 Bands und Musiker zusammen. Sie treten auf, zeigen neue Videos und tauschen sich aus. Außerdem kooperiert man mit anderen Vereinen oder auch dem Stadtmarketing.
"Mir macht es besonderen Spaß, die Musikszene auch gegenüber der Politik und den Offiziellen zu vertreten und sie davon zu überzeugen, dass diese oder jene Maßnahme nötig ist. Auch die Suche nach Sponsoren reizt mich", so Hartkopf, dem es wichtig ist, dass man "Teil eines Ganzen" in der Region sei. Man kümmere sich um den Bereich der Rock-, Indie-, Alternative- und Metalmusik, der früher zu kurz kam. Nachwuchsmusikern und jungen Helfern wird die Möglichkeit gegeben, sich einzubringen. "Es ist toll zu sehen, wie junge Menschen hier mitmachen, sich entwickeln und was auf die Beine stellen." Über die Nominierung freut sich Hartkopf. "Es ist ein Würdigung unserer gemeinsamen Arbeit und eine Ehre in die Reihe dieser tollen anderen Nominierten gestellt zu werden."

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen


Nachrichtenticker