Klick-Top-10 auf shz.de : Meistgelesen im Juli: Catapult Air, nackter Radfahrer und Feuer im Historischen Krug

Diese Artikel interessierten Sie im Juli besonders. Klicken Sie sich noch einmal durch unsere Top-Ten des Monats.

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31. Juli 2018, 14:57 Uhr

10. Aus Sky wird Rewe

Bis Ende 2018 sollen alle 163 Sky-Wolken durch das Rewe-Logo verdrängt werden.
Stefan Sauer/dpa

Bis Ende 2018 sollen alle 163 Sky-Wolken durch das Rewe-Logo verdrängt werden.

 

Bereits vor zwei Jahren sprang Rewe der strauchelnden Konsumgenossenschaft Coop bei. Anfang des Monats berichtete shz.de darüber, dass die Sky-Wolke in den darauffolgenden Wochen und Monaten dem Rewe-Logo weichen wird. Beginnend an der Westküste Schleswig-Holsteins sollte der Wandel stattfinden. Im Oktober ist Halbzeit im Umrüsten geplant.

9. Unwetter wüten in Schleswig-Holstein

Land unter am Flensburger Hafen: Passanten mussten durchs Wasser waten.
Karsten Sörensen
Land unter am Flensburger Hafen: Passanten mussten durchs Wasser waten.
 

Nach der Hitze der lang ersehnte Regen – allerdings nicht ohne Unwetter. In weiten Teilen Schleswig-Holsteins wütete am Samstagnachmittag des 28. Juli Sturm, Gewitter und Starkregen. Straßen liefen voll, Windböen entwurzelten Bäume und rissen Äste ab.

8. Schutz vor Sturmflut: Auf Sylt wird trotz Hochsaison kräftig gebaut

Bauzaun am Strand: Der Bereich, an dem die Ufermauer untersucht wird, ist für Strandbesucher gesperrt.
Foto: Syltpicture
Bauzaun am Strand: Der Bereich, an dem die Ufermauer untersucht wird, ist für Strandbesucher gesperrt.
 

Die Ufermauer aus rotem Backstein, die Westerland von der Nordsee trennt, schützt die Stadt seit 1907 vor Sturmfluten. Die insgesamt etwa 800 Meter lange Schutzwand ist marode und muss dringend verstärkt werden. Abschnitt für Abschnitt wurde sie im Juli freigelegt, um ihren Zustand ermitteln zu können. Die Instandsetzungen werden die Strandgäste während der Hochsaison in den nächsten Jahren begleiten, da während der Sturmflutsaison zwischen Oktober und April keine Baumaßnahmen an der Hochwasserschutzanlage vorgenommen werden können.

7. Ausgesetzt am Straßenrand: Urlaubszeit sorgt für Hochbetrieb in Schleswig-Holsteins Tierheimen

<p>Zur Ferienzeit werden immer wieder verstärkt Vierbeiner an die Straße gesetzt. </p>
dpa

Zur Ferienzeit werden immer wieder verstärkt Vierbeiner an die Straße gesetzt.

 

Besonders während der Urlaubszeit werden viele ausgesetzte Haustiere im Tierheim abgegeben. Anstatt eine angemessene Betreuung zu suchen, werden die Tiere einfach am Straßenrand angeleint. Das geschehe zwar das ganze Jahr über, allerdings würden zu Beginn der Ferien vermehrt ausgesetzte Tiere abgegeben. Das ergab eine Umfrage der Deutschen-Presse-Agentur in Tierheimen.

6. Totale Mondfinsternis: Das passiert bei der längsten Mondfinsternis des Jahrhunderts

Bei totaler Mondfinsternis tritt der Mond vollständig in den Kernschatten der Erde ein.
Foto: epd
Bei totaler Mondfinsternis tritt der Mond vollständig in den Kernschatten der Erde ein.
 

Was genau während einer totalen Mondfinsternis geschieht, interessierte die shz.de-Leser im Juli besonders. Denn am Freitag, den 27.Juli schob sich die Erde zwischen Sonne und Mond und schattete diesen ab. Das über eineinhalb Stunden andauernde Naturspektakel war die längste Mondfinsternis, die dieses Jahrhundert zu bieten hatte. Die nächste totale Mondfinsternis werden sich unsere Nachkommen wahrscheinlich erst am 9. Juni 2123 anschauen können.

5. Nackter Radfahrer in Kiel geblitzt

Die Radarfalle dokumentiert den ungewöhnlichen Ausflug des Mannes.
Landeshauptstadt Kiel

Die Radarfalle dokumentiert den ungewöhnlichen Ausflug des Mannes.

 

Kurios aber wahr: Am 21. Juli (23.14 Uhr) wurde ein Mann in einer 30er-Zone in Kiel mit 47 Stundenkilometern geblitzt. Das Kuriose daran? Er war nicht nur mit dem Fahrrad unterwegs, sondern dabei auch noch nackt. Nun ja, nicht ganz. Er bedeckte seine Füße mit Socken und Schuhen. Barfuß Fahrradfahren ist auch nicht ganz ungefährlich. Platz fünf für den radelnden Flitzer.

4. Catapult Air: Witziges Sylt-Video wird zum Klickhit

Die Sylter sind das Bahnchaos leid und wissen sich nur noch mit Humor zu helfen. Statt mit der Bahn, werden sie einfach mit einem Katapult im hohen Bogen vom Festland auf die Insel befördert. Das geht so: Man legt sich mit seinem ganzen Körper auf das Katapult, hält sein Hab und Gut ordentlich fest, und los geht's. Innerhalb von zwei Minuten kommen Fluggäste von „Catapult Air“ so an ihr Ziel – alles natürlich nur ein Scherz. Aber das Video wurde zum Klickhit im Internet. Auch unsere shz.de-Leser waren von der Idee begeistert.

3. ZDF strahlt Serie mit Lothar Hachmann aus

Lothar Hachmann (Mitte) mit Piloten des Nisleg-Centers in der Mongolei. Dort flog er, wie er es sich gewünscht hatte, mit einem Leichthubschrauber.
Tom Strohmetz/ZDF

Lothar Hachmann (Mitte) mit Piloten des Nisleg-Centers in der Mongolei. Dort flog er, wie er es sich gewünscht hatte, mit einem Leichthubschrauber.

Der ehemalige Bürgermeister von Klein Offenseth-Sparrieshoop hatte sich den Traum erfüllt, an der Serie „Mit 80 Jahren um die Welt“ mitzuwirken. Doch während der Dreharbeiten in Vietnam bekam er gesundheitliche Probleme und verstarb an den Folgen einer Lungenentzündung. Die Dreharbeiten wurden daraufhin unterbrochen. Am Dienstag, den 24. Juli begann die Ausstrahlung der Serie im ZDF. 

2. Oeversee: Historischer Krug brennt lichterloh

Eine Meldung schockierte die Schleswig-Holsteiner am Montag, den 30.Juli besonders, als das Reetdach des Hotels und Restaurants „Historischer Krug“ in Oeversee in den Mittagsstunden Feuer fing. Bis in die späten Abendstunden waren sämtliche Feuerwehren im Einsatz, um gegen die Flammen anzukämpfen. Das Gebäude konnte nicht mehr gerettet werden und brannte komplett aus. Glücklicherweise hatte das Personal den Brandgeruch rechtzeitig wahrgenommen, sodass alle Gäste und Mitarbeiter in Sicherheit gebracht werden konnten.

1. Timmendorfer Strand: Stand-Up-Paddler findet Toten

<p>Die Rettungskräfte konnten nichts mehr für den den 75-Jährigen tun.</p>
54° / Felix König

Die Rettungskräfte konnten nichts mehr für den den 75-Jährigen tun.

 

Eine ebenfalls traurige Nachricht erreichte uns am Sonntag, den 29. Juli. Am Vormittag wurden in Timmendorfer Strand die Rettungskräfte alamiert, als ein Stand-Up-Paddler im Wasser einen leblosen Körper unterhalb seines Boards bemerkte. Die Retter der Deutschen-Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) konnten den 75-Jährigen nur noch tot aus dem Wasser bergen. Es war bereits der zweite Todesfall am Timmendorfer Strand in dieser Saison.

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