Sylt : Sturmtief spült Seehundbaby an

Hilflos neben der Hörnumer Hafenmole: Dieser Heuler wurde gestern vom Sturm an die Südspitze der Insel gespült. Foto: Deppe
Hilflos neben der Hörnumer Hafenmole: Dieser Heuler wurde gestern vom Sturm an die Südspitze der Insel gespült. Foto: Deppe

Auf Sylt ist ein kleiner Seehund durch den Sturm angespült worden. Das erschöpfte Tier lag an der Südspitze der Insel.

shz.de von
05. Oktober 2009, 08:04 Uhr

Sylt/Hörnum | Die Folgen des ersten schweren Herbststurms, der am Wochenende über die Insel fegte, haben viele Gesichter - vor allem in der Form von massiven Uferabbrüchen, aber auch in der Gestalt eines kleinen Seehunds: Sturmtief "Sören" trennte das Jungtier von seiner Mutter und spülte den Heuler an die Südspitze der Insel Sylt, wo ihn Spaziergänger am Sonntagmorgen neben der Hafenmole entdeckten.

Mitarbeiter der Schutzstation Wattenmeer richteten gleich daraufhin eine Schutzzone ein, um das sichtlich erschöpfte Tier von Strandspaziergängern und Hunden fern zu halten. Sollte die Mutter ihren Sprössling nicht gefunden haben, wird der Heuler in die Seehundaufzuchtstation nach Friedrichskoog gebracht.

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