Naturgebiet : Nationalpark Wattenmeer

Erholung pur: Ein Ausflug ins Watt lohnt sich.
Erholung pur: Ein Ausflug ins Watt lohnt sich.

Deutschlands größter Nationalpark ist Erholungsgebiet für knapp 1,5 Millionen Urlauber. Über 3000 Tier- und Pflanzenarten sind im Wattenmeer zuhause.

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31. Oktober 2007, 02:13 Uhr

Täglich machen es die Gezeiten möglich: Wenn sich die Flut zurückzieht, wird das Meer begehbar. Auf den matschigen Flächen, umspült von Prielen, umweht von salziger Meeresluft, wandert man ins Wattenmeer hinaus - reizvoller kann Naherholung kaum sein.
Seehunde, Schweinswale und Kegelrobben gehen hier auf 4 410 Quadratkilometer Fläche auf Fischjagd. Über zwei Millionen Vögel nutzen das 1985 gegründete Naturgebiet zur Rast. Knapp 100 000 Paare brüten in dem Naturgebiet zwischen der Elbmündung im Süden Hamburgs und dem dänischen Grenzgebiet im Norden auf einer Küstenlänge von 460 Kilometern. Damit ist der Nationalpark auch das vogelreichste Gebiet Mitteleuropas.

Während das Schleswig-Holsteinische Wattenmeer für die Vögel eine Region ohne Grenzen darstellt, limitiert das Naturparkgesetz die Benutzung des Parks durch den Menschen. So darf die Schutzzone 1, zu der unter anderem die Seehungsbänke und Brutstätten gehören, nicht betreten werden. Alles, was der Natur schaden könnte, ist im Wattenmeer grundsätzlich verboten: die Windparks findet man auf offener Küste.

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