Ostsee-Bucht : Kieler Förde

Warum in den Süden, wenn es so traumhafte Strände wie an der Kieler Förde gibt?
Warum in den Süden, wenn es so traumhafte Strände wie an der Kieler Förde gibt?

Auf der schmalen Bucht von der Hörn bis zur Außenförde schippern mächtige Ozeanriesen neben kleinen Jollen. Besonders während der größten Segelregatta der Welt, der Kieler Woche, wird es eng auf der Kieler Förde.

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26. Oktober 2007, 06:54 Uhr

Knapp 5000 Segler und Seglerinnen sind jedes Jahr auf der 17 Kilometer langen Bucht zwischen Hörn und Außenförde am Start. Knapp 3,5 Millionen Menschen besuchen jedes Jahr das größte Volksfest Europas, die Kieler Woche. Sie alle verleihen dem Gewässer damit einen Bekanntheitsgrad weit vor dem Gegenstück im Norden an der Grenze Dänemarks, der Flensburger Förde.

Lang gezogene Sandstrände, Industrieanlagen wie auch mächtige Häfen zieren das Ufer auf beiden Seiten der Bucht. Orte zum Entspannen wie der kurtaxenfreie Strand in Kiel-Falckenstein etwa; der bekannte Olympiahafen Schilksee, Austragungsort der Olympischen Spiele von 1972 oder die größte deutsche Werft, die HDW (Howaldtswerke-Deutsche Werft) mit ihren stählernen Kränen gegenüber dem Stadtzentrum.
Dort, an der Westseite, legen auch opulente Luxusliner an, wie die Color Magic oder die Color Fantasy. Täglich fahren die Kreuzfahrtschiffe von hier aus Richtung Oslo. Wer sich für einen Kurzurlaub auf dem Traumschiff erwärmen kann, schippert aus der trichterförmigen Bucht hinaus mitten auf die Ostsee, wo kein Ufer mehr das Gewässer zusammen drängt.

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