Urlaubsinsel Sylt : Das Rote Kliff

Ein Ort mit magischer Anziehungskraft: Das rote Kliff.
Ein Ort mit magischer Anziehungskraft: Das rote Kliff.

Sylt ist unvergleichlich. Aber wo zieht es die Besucher auf Deutschlands beliebtester Insel hin? Ans Rote Kliff, da sind sich Tourismus-Experten wie auch Urlauber einig.

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01. November 2007, 03:39 Uhr

Wer auf Sylt Urlaub macht wegen der Reichen und Schönen, die die Insel bevölkern, muss irgendetwas nicht kapiert haben. Allein die Magie der unberührten Natur übt einen ungewöhnlichen Reiz aus, den man kaum widerstehen kann.
Besonders faszinierend: das Rote Kliff.

Zwischen Wenningstedt und Kampen auf der Westseite der Nordseeinsel gelegen, schiebt sich die mächtige Steilküste in die Höhe: Wer genau hinschaut, erkennt den rostroten Lehm der steilen Kante. Die Farbe erhielt das steinige Material durch Oxidation eisenhaltiger Bestandteile.

Permanent gefährdet ist die Steilküste durch Erosionsprozesse und Sturmfluten. Hinzu kommt der steigende Meeresspiegel, eine Auswirkung des Klimawandels. In regelmäßigen Abständen sagen Experten deshalb sogar das Ende der Insel voraus. Allerdings soll das schöne Sylt erst in einigen tausend Jahren von der Landkarte verschwunden sein, so die Prognosen. Bis dahin wird alles getan, um den ständigen Sandverlust mit Vorspülungen auszugleichen. In den nächsten drei Jahren will das Land allein 14 Millionen Euro für den Küstenschutz ausgeben.

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