Landfrauen Dithmarschen : Kunst als Passion

Kräftige Strichen und starke Farben: Wiebke Kühl  beschäftigt sich mit vielen Sujets. Foto: Henze
Kräftige Strichen und starke Farben: Wiebke Kühl beschäftigt sich mit vielen Sujets. Foto: Henze

Hochkonzentriert und kraftvoll - so beschreibt Landfrau Wiebke Kühl ihre Arbeitsweise. Die Hobby-Malerin produziert so etwa 100 Bilder im Jahr.

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20. September 2010, 07:34 Uhr

Prägnant im Ausdruck sind ihre Bilder, geprägt von kräftigen Strichen und starken Farben. Wiebke Kühl beschäftigt sich mit vielen Sujets, aber eigentlich gilt ihr künstlerisches Interesse vor allem den Menschen. Rund einhundert Bilder malt sie pro Jahr, Kunst ist Passion für sie, unverzichtbar und unvergänglich auf Leinen übertragen.
"Ich arbeite schnell und hochkonzentriert, kraftvoll auch", sagt Wiebke Kühl (67), und wenn ein Bild fertig sei, dann wäre sie es auch. Sie malt vor allem mit Stiften, aber auch mit Aquarell- und Acrylfarben. Viele ihrer Kunstwerke sind Collagen, entstanden aus unterschiedlichsten Materialien.
Verschiedene Ausstellungen
"Wenn ich eine Idee für ein Bild habe, dann nehme ich als Arbeitsmittel das, was schnell verfügbar ist", erklärt die Nordhastedter Malerin, die ihre künstlerische Ader vor rund 30 Jahren entdeckte. Ihre Bilder werden inzwischen an vielen Orten ausgestellt, beim Tag des offenen Ateliers kann man sie aber auch bei ihr zu Hause in Nordhastedt sehen. Rund einhundert Menschen besuchten sie beim letzten Tag des offenen Ateliers, ihre Bilder hängen dann im Bad, in der Küche, im Wohnbereich und natürlich auch in ihrem Dachatelier.
Zur Malerei ist sie über die Landfrauen bekommen, denen sie vor 40 Jahren beigetreten ist. "Die Landfrauen sind eine ganz tolle Einrichtung, die sich unglaublich engagiert für die Weiterbildung der Frauen in den ländlichen Räumen einsetzt", schwärmt Wiebke Kühl. Sie glaubt, dass sie nie die Malerei für sich entdeckt hätte, wenn sie nicht über die Landfrauen an künstlerisches Arbeiten herangeführt worden wäre. "Ich habe ihnen viel zu verdanken, und dies ist auch der Grund, warum ich einige Jahre im Vorstand mitgearbeitet habe."

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