Schlank ist nicht gleich schön : Kleidergröße ist nicht Maß aller Dinge

Die Autorin ist 49 Jahre alt und hat - immer noch - nicht nur als Redakteurin Vergnügen am Spiel mit der Mode. Foto: Dewanger
Die Autorin ist 49 Jahre alt und hat - immer noch - nicht nur als Redakteurin Vergnügen am Spiel mit der Mode. Foto: Dewanger

Es regt sich Widerstand gegen ein Ideal, dass Frauen zu Hungerkuren getrieben hat. Glück muss vom Lebensgenuss abhängen, sonst stimmt etwas nicht, meint Sabine Sopha.

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15. Februar 2008, 06:28 Uhr

Die Kleidergröße ist so oder so ein schwankender Faktor: Hosen in Größe 40, vor vier Jahren gekauft, kleiden mich heute noch perfekt. Neue Modelle mit der Auszeichnung "42" sind hingegen vielfach zu eng. Also: Nicht auf die Größe achten, sondern darauf, dass es gefällt. Was allerdings auch nicht immer einfach ist. Zwar ist Mode in großen Größen, wie es so schön heißt, kein Tabu mehr. Aber für die Textilindustrie hört das Modebewusstsein anscheinend bei Konfektionsgröße 44 auf. Nicht jedoch für mich.

Gut gepolsterte Hüften sind kein Manko - genauso wenig wie Falten und graue Haare. Sie signalisieren: Hier ist eine Frau in der Mitte des Lebens angekommen. Kürzlich traf ich eine Freundin wieder: Über 50, mit Fältchen und kessem Kurzhaarschnitt. Von ihrer Fröhlichkeit und Austrahlung hatte sie nichts verloren. Eine Frau, die sich nicht verstecken muss. Im Gegenteil. Also: Zeigen Sie Mut und Präsenz.

Die Autorin ist 49 Jahre alt und hat - immer noch - nicht nur als Redakteurin Vergnügen am Spiel mit der Mode.

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