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Kieler Woche 2015 : The Baseballs, Moop Mama, Maggie Reilly: Kennen Sie diese KiWo-Musiker?

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Nicht nur deutsche und internationale Stars treten bei den Konzerten auf. shz.de gibt einen Vorgeschmack auf Künstler, deren Namen manch einem noch unbekannt sind.

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erstellt am 20.Jun.2015 | 19:58 Uhr

Kiel | Etwa 2000 Veranstaltungen stehen auf dem Programm der diesjährigen Kieler Woche. Neben Segeln zählen die zahlreichen Konzerte zu den Höhepunkten. Dabei gehören Anastacia, Madcon und Lena Meyer-Landrut zu den großen Stars, die in diesem Jahr auf der Kieler Woche auftreten. Doch es gibt noch zahlreiche weitere Künstler, die die Besucher musikalisch unterhalten - darunter einige Geheimtipps. Wir haben einige Infos über die Bands und die Solokünstler zusammengetragen.

The Baseballs

Sam, Basti und Digger - das sind „The Baseballs“, eine 2007 in Berlin gegründete Band, die sowohl im Rock-'n'-Roll-Stil covert, als auch eigene Lieder in diesem Stil schreibt. Sie haben sich dem Lebensgefühl der 1950er- und 60er Jahre verschrieben. Am 1. Mai 2009 erschien ihre erste Single  „Umbrella“, eine Coverversion des Nummer-eins-Hits von Rihanna, die sich in den deutschen Single-Charts platzieren konnte. Das Debütalbum „Strike“ erschien Mitte Mai, stieg in Deutschland auf Platz 6 ein. Am 4. Februar 2010 wurden The Baseballs mit dem Emma Award, der höchsten Auszeichnung der finnischen Musikwelt, für das bestverkaufte Album 2009 ausgezeichnet.

Während der Kieler Woche sind die zweifachen Echo-Gewinner am kommenden Freitag, 26. Juni, ab 19 Uhr auf der RSH-Bühne an der Hörn zu sehen und hören.

Milow

Gefühlvolle Songs und eingängige Texte, dafür ist der belgische Singer-Songwriter Milow, bekannt. Zu seinen größten Hits gehören Titel wie „Ayo Technology“, „You Don’t Know“ und „Little in the Middle“. Weltweit bekannt ist er seit 2007, mittlerweile hat der Künstler, der bürgerlich Jonathan Vandenbroeck heißt, vier Studioalben veröffentlicht.

Milow tritt am Donnerstag, 25. Juni, ab 19 Uhr auf der RSH-Bühne an der Hörn auf.

Tonbandgerät

Schillernden Indiepop mit eingängigen Refrains und berührenden Texten präsentieren Tonbandgerät. Die vierköpfige Band stammt aus Hamburg hat und in diesem Jahr bereits zahlreiche Festivalauftritte absolviert. In Kiel werden sie am Mittwoch, 24. Juni, unter anderem Songs wie „Alles geht“ und „Irgendwie anders“ spielen.

Los geht's auf der NDR Bühne am Ostseekai um 21.30 Uhr.

Moop Mama

Moop Mama ist eine zehnköpfige Brassband aus München, die 2009 auf Initiative des Saxophonisten Marcus Kesselbauer gegründet wurde. Ihren Stil beschreiben sie selbst als „Urban Brass“. Bekannt geworden ist Moop Mama vor allem durch zahlreiche kurze, unangekündigte Guerilla-Konzerte im öffentlichen Raum, wie in Fußgängerzonen und Stadtparks. Um den Rapper hierbei gegenüber der restlichen Band zu verstärken, greift die Band auf ein Megaphon zurück. Moop ist übrigens die Kurzform für Matter out of Place.

Ihre Soul- und Funkmusik präsentieren Moop Mama am Dienstag, 23. Juni, ab 19 Uhr auf der Delta-Radio-Bühne an der Hörn.

Baltic Sea Child

„BalticSeaChild“, das ist Irish Folk in klassischer Besetzung, der trotzdem hier und da irgendwie moderner klingt als das, was man normalerweise erwartet. Eigentlich wollte Kai Wingenfelder, Frontmann von „Fury in the Slaughterhouse“ nur ein Solo Akkustik Album für Lars Jensen aufnehmen. Jensen tourt mit seiner Folk Band „Tears for Beers“ seit 1992 durch Nordirland, Dänemark, Estland und Deutschland. Doch dann beschlossen sie ein gemeinsames Irish Folk Album aufzunehmen. Nachdem sie Ende 2014 in zahlreichen Gasthäusern, Restaurants und Dorfkrügen spielten, erschien im Februar ihr Debütalbum.

Am Montag, 23. Juni, treten Baltic Sea Child ab 21.30 uhr im Kieler-Woche-Musikzelt auf.

Cris Cosmo

Der aus der Nähe von Karlsruhe stammende 37-jährige Sänger heißt mit bürgerlichem Namen Christian Gingerich. Er war als Teenager mit seiner Band NTS und als Straßenmusiker unterwegs. Nach Anfangserfolgen mit seiner Band und der Echo-Nominierung 2002 entwickelte Cris Cosmo seinen Stil: Deutsche und lateinamerikanische Texte mit der Akustikgitarre als tragendes Element und einem Mix aus Reggae, lateinamerikanischen Rhythmen und clubbigen Beats. Mit der Single Herzschlag nahm Cosmo 2012 für Hessen am Bundesvision Song Contest in Berlin teil und belegte den 12. Platz.

Sein Autritt beginnt am Sonntag, 21. Juni, um 15 Uhr auf der NDR-Bühne.

Billy Ocean

Der britische Popsänger Billy Ocean wurde 1950 auf Trinidad & Tobago als Leslie Sebastian Charles geboren und zog als Siebenjähriger mit seiner Familie nach London. Er hatte vor allem zwischen 1976 und 1989 eine Reihe von Rhythm and Blues-Hits. Ocean war nicht nur im Vereinigten Königreich, sondern auch in Deutschland, Österreich, der Schweiz und den USA erfolgreich, wo er insgesamt drei Nummer-eins-Hits hatte. 2002 erhielt Ocean einen Ehrendoktor der University of Westminster.

Am Sonntag, 21. Juni, steht er ab 19 Uhr auf der Radio-Nora-Bühne.

Maggie Reilly

Schon früh entdeckte Maggie Reilly ihre Liebe zur Musik -  in jungen Jahren begleitete die heute 58-Jährige ihren Vater Danny bei Konzerten. Die für ihren klaren Sopran bekannte Schottin hatte 1983 mit ihrer Single „Moonlight Shadow“ ihren größten Erfolg in Deutschland (Platz 2) und hielt sich 31 Wochen in den Charts. Ihr bislang letztes Projekt war das Album „Heaven Sent“ 2013.

Maggie Reilly tritt am Sonnabend, 27. Juni, ab 20 Uhr auf der Rathausbühne auf.

Johannes Oerding

Der gebürtige Münsteraner Johannes Oerding erlangte 2009 erste Aufmerksamkeit, als er auf den Touren der Gruppen Simply Red, Ich + Ich, des Sängers Nevio und der Sängerinnen Ina Müller und Stefanie Heinzmann im Vorprogramm agierte. Mit seinem ersten Soloalbum „Erste Wahl“ kletterte er bis auf Platz 39 der deutschen Albumcharts. Am 30. Januar erschien sein viertes Album „Alles brennt“. Für sein Album „Für immer ab jetzt“ wurde er in Deutschland mit einer Goldenen Schallplatte für über 100.000 verkaufte Exemplare ausgezeichnet. Oerding ist privat seit einigen Jahren mit Ina Müller liiert.

Johannes Oerding tritt am Sonntag, 28. Juni, ab 21.30 Uhr auf der NDR-Bühne auf.

 
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