21. Schietwetter Cup : Rugby spielen und feiern

Auch bei den Damen geht es auf dem Platz hart zur Sache: hier Rügen gegen Danzig. Foto: dod
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Auch bei den Damen geht es auf dem Platz hart zur Sache: hier Rügen gegen Danzig. Foto: dod

Rugby spielen und Feiern - das ist das Motto des Schietwetter Cups, zu dem das Rugby Team Kiel zum 21. Mal einlud.

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20. Juni 2011, 11:51 Uhr

Die Gäste kamen aus ganz Norddeutschland, aus Dänemark und Holland, aber auch aus Polen, Estland, England und Schottland. Insgesamt nahmen 19 Herren- und sechs Damenmannschaften an dem 7er Rugby-Turnier teil.
Am Ende holte sich das Freddy Team - eine in Europa stationierte Armee-Mannschaft aus Fidschi - den Pokal und siegte vor der Mannschaft aus Potsdam. Dritter wurde das Team aus Riga/Lettland vor St. Pauli. Bei den Damen setzte sich die Mannschaft aus Danzig/Polen gegen die Damen aus Riga durch. Hier landete St. Pauli auf Platz drei vor den Kielern.

Organisator und Spartenleiter Eric Joppien zeigte sich mit dem Turnierverlauf sehr zufrieden. "Es ist wieder absolut super gelaufen", sagte er. "Es ist ein harter Sport, aber sobald abgepfiffen wird, wird gemeinsam gefeiert". Beim Rugby werde alles auf dem Platz ausgetragen, es gebe keine Rudelbildung, kein Schiedsrichter werde angegangen. "Es ist Freundschaft. Und nach dem Spiel herrscht eher Respekt davor, dass man sich dem Kampf gestellt hat", so Joppien.

Das bestätigten auch Anne (23) und Conni (24) aus Jena, die das erste Mal dabei waren. Anne kommt eigentlich aus dem Kampfsport, aber nachdem sie einmal ein Damenspiel in Jena gesehen hatte, wechselte sie die Sportart und brachte ihre Freundin und Fußballerin Conni gleich mit. "Schön, mal gegen ausländische Mannschaften zu spielen", erklärten die beiden, die nach dem Turnier über die Kieler Woche bummeln wollten. Bereits seit 1997 Stammgast auf dem Kieler Turnier ist Heinrich Severin vom Freibeuter RC aus Wismar. "Es macht einfach Spaß, hier Leute aus aller Herren Länder zu treffen, die Atmosphäre ist toll und die Kieler sind wirklich gute Gastgeber", lobte er.

Und warum heißt das Turnier nun Schietwetter Cup? Weil es zur Kieler Woche mit hoher Wahrscheinlichkeit immer regnet? "In diesem Jahr war das Wetter doch richtig gut. Als wir vor gut zehn Jahren gespielt haben, gab es Orkanböen und umknickende Bäume, der kam der Name auf und er hat sich gehalten", erklärte Eric Joppien.

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