"High Five" : Nichts als Musik

Deutschlands jüngste professionelle A-Capella-Gruppe: 'High Five'. Foto: sh:z
Deutschlands jüngste professionelle A-Capella-Gruppe: "High Five". Foto: sh:z

Beim Internationalen A-Cappella-Festival in Graz holten sie den zweiten Platz - zur Kieler Woche kommt die Gruppe "High Five" in den hohen Norden.

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20. Juni 2011, 08:36 Uhr

Kiel | Auf der "Jungen Bühne" im Ratsdienergarten geben Hannes Herrmann, Sebastian Hug, Jannis Kirchner, Lukas Luem und Ulrich Stoll Montagabend um 22 Uhr eine Kostprobe ihres Könnens.
Ihr geltet als Deutschlands jüngste professionelle A-Cappella-Band mit gerade mal Anfang 20. Wann seid Ihr auf den Geschmack gekommen, Musik ohne Instrumente zu machen?
Das war 2006. Wir waren fünf gute Kumpels, die Spaß am Singen hatten, was hätte sich da besser angeboten als A Cappella?
Ihr schreibt Eure Stücke selbst. Wovon lasst Ihr Euch inspirieren?
Das ist ganz unterschiedlich. Es gibt viele Kleinigkeiten und Begebenheiten im Alltag, die sich wunderbar für einen Songtext eignen. Es kommt nur darauf an, ein bisschen den Blick dafür zu schärfen. Wenn uns einThema interessiert, fangen wir einfach an zu schreiben. Meistens merkt man dann sehr schnell, ob die Idee Zukunft hat oder nicht.
Nach dem Abitur machen die meisten eine Ausbildung oder fangen an zu studieren. Ihr seid auf Tournee gegangen. Gibt es in Eurem Leben nur die Musik?
Nach dem Abi auf Tournee zu gehen war für uns eine einmalige und großeChance, die wir ohne langes Zögern einfach wahrgenommen haben. Es wurde dann relativ schnell klar, dass man gerade am Anfang viel Zeit investieren muss, um ein so junges Bandprojekt wirklich voranzubringen. Deshalb machen wir seither auch nichts anderes. Was genau die Zukunft bringt, wird sich zeigen.
Welche Musik hört Ihr, wenn Ihr nicht selber singt?
Unterschiedliches. Clueso ist ein Künstler, den wir alle fünf sehr mögen.
Welches Ziel habt Ihr Euch gesteckt?
Es gibt kein konkretes Ziel. Am wichtigsten ist uns aber, immer Spaß zu haben an dem, was wir machen, und damit auch die Leute zu begeistern.
Wie habt Ihr von der "Jungen Bühne" erfahren und warum wolltet Ihr gerade dort auftreten?
Wir wollten schon immer mal zum größten Volksfest des Nordens und die "Junge Bühne" klingt so, als könnten wir uns dort ganz wohl fühlen...
Bleibt neben dem Auftritt noch Zeit, um Kieler-Woche-Luft zu schnuppern?
Für Fischbrötchen und Windjammer wird leider kaum Zeit bleiben, wir müssen uns schon am nächsten Tag wieder auf den Weg in Richtung Süden machen. Aber wir kommen bald wieder: Am 19. September 2011 spielen wir unser neues Programm "Mundesjugendspiele" im Metro Kino in Kiel.
(sum, shz)

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