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Nachwuchsband : Musik-Tipp: Metal-Band „Firth of Drangiss“ passt in keine Schublade

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Die Kieler Gruppe begeistert das Publikum mit ihrem individuellen Klang und einer Frau als Frontsängerin.

Auftritte beim Baltic Warm up, auf der Jungen Bühne der Kieler Woche und nun auch die Förderung der ersten eigenen CD durch die Wacken-Foundation. Für die Band „Firth of Drangiss“ aus Kiel ging es in den vergangenen Jahren steil bergauf. Mit ihrer Metal-Musik begeistern sie seit knapp drei Jahren die Zuschauer. Auch bei dieser Kieler Woche sind sie wieder auf der Jungen Bühne mit dabei. In eine Schublade wollen die sechs Bandmitglieder aber nicht gesteckt werden.

Angefangen hat die Band mit Covern von Klassikern aus der Metalszene, wie Iron Maiden oder Amorphis. „Langsam hat sich dann unser ganz eigener Stil entwickelt“, erklärt Marcus Kubsch, Gitarrist der Gruppe. „Wir sehen uns irgendwo zwischen Synfonic und Power. Es gibt aber so viele Subgenres, da ist es schwer die Musikrichtung einzuordnen.“ Das Schubladendenken gefällt der Band nicht. „Wir machen einfach die Musik, die uns Spaß macht und uns begeistert“, so Marc Rodemer. Die Einflüsse der einzelnen Mitglieder seien zu verschieden. Mal seien die Stücke etwas poppiger, mal etwas härter. Inzwischen spielt die Gruppe nur noch eigens komponierte Lieder. „Bis wir unseren eigenen Sound gefunden hatte, hat es ein bisschen gedauert. Am Anfang klang noch jeder Song anders“, so Kubsch. Für den besonderen Klang der Band sorgt auch die Frontsängerin, Marit Böhmer. Eine Frau als Hauptstimme ist in der Szene noch nicht allzu sehr verbreitet und sorgt immer noch ab und zu für Aufsehen. Der normale Gesang ist in der Metalszene noch etwas besonderes.

Die Lieder der Gruppe sind alle durch eine gemeinsame Geschichte verbunden. Alle Titel spielen in der eigens arrangierten Fantasiewelt „Drangiss“, daher auch der Name der Band. Die Welt ist nordisch angehaucht und spielt zudem mit nautischen Elementen, der Liebe zum Meer und Expeditionen in ferne Länder. Es geht in den Liedern aber auch um Luftschiffe oder Drachen und manchmal auch um Prinzessinnen, die gerettet werden müssen. So in dem beliebtesten Song der Gruppe „Purple Dragon“.

Noch ein weiterer Song:

Langfristig möchte die Band auch professionell begeistern. „Wir können uns gut vorstellen, das Ganze irgendwann einmal hauptberuflich zu machen“, sagt Kubsch.

  •  „Firth of Drangiss“ tritt am Sonntag, 18. Juni, um 21.30 Uhr auf der jungen Bühne auf. Zudem spielt die Gruppe am Mittwoch, 21. Juni, um 24 Uhr in der Showbox der Pumpe.
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erstellt am 17.Jun.2017 | 18:45 Uhr

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