Pétanque : Mehr als Kugeln werfen

Fanden sich spontan zum Spiel zusammen: Mauricio Stoß und   Wiebke Dahlmann. Foto: Kröger
Fanden sich spontan zum Spiel zusammen: Mauricio Stoß und Wiebke Dahlmann. Foto: Kröger

Zum 25. Internationalen Pétanque-Turnier im Schrevenpark kamen 74 Mannschaften nach Kiel. An zwei Tagen kugelten sie ihren Sieger aus.

shz.de von
23. Juni 2008, 04:25 Uhr

Kiel | Auf den ersten Blick wirkt es ganz einfach. Schwung holen, werfen, fertig. Doch wer glaubt, dass es beim Pétanque nur darum geht, ein paar Kugeln zu schmeißen, der ist bei Uwe Hertrich an der falschen Adresse. "Diese Sportart erfordert hohe Konzentration. Man muss gezielt werfen können und gleichzeitig in der Lage sein, den Boden zu lesen", erklärt der Präsident des "PC Nordboules Kiel".
Am Wochenende war Hertrich mit seiner Leidenschaft nicht alleine. 74 Mannschaften aus ganz Deutschland trafen sich im Kieler Schrevenpark zum 25. internationalen Pétanque-Turnier. Am Sonnabend stand die Disziplin "Doublette" auf dem Programmplan, bei der standesgemäß in Zweier-Teams gegeneinander angetreten wird.
Bereits im Vorfeld stimmten sich die Teilnehmer auf den markierten Bahnen auf das Turnier ein. "Lust auf eine Doublette?", rief Wiebke Dahlmann in die Runde und hatte in Mauricio Stoß, Andreas Schön und Thomas Dahl neue Mitspieler gefunden. Genau diese Form von Geselligkeit ist es, die Hertrich beim Pétanque besonders schätzt. "Man bewegt sich in der freien Natur und findet im Handumdrehen neue Freunde." Freunde, mit denen man nicht selten einen kompletten Tag verbringt. "Ein Spiel kann bis zu eineinhalb Stunden dauern", so Hertrich. "Wenn man sieben Spiele absolviert hat, dann weiß man, was man getan hat."

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