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Kieler Woche 2016 : Kiwo: Warum die Junge Bühne ein Sprungbrett für Nachwuchsbands ist

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Die Junge Bühne ist fester Bestandteil der Kieler Woche. Eine Band erzählt, warum die Kiwo für sie ein Muss ist.

Rock, Pop bis Hardcore – für jeden Musikgeschmack ist etwas dabei. Bereits zum elften Mal bietet die „Junge Bühne“ Kindern und Jugendlichen eine Plattform für ihre Show. Während der Kieler Woche kann das Publikum bei ausgelassener Partystimmung im Ratsdienergarten feiern – und das ohne Alkohol. Die Jahre zuvor haben gezeigt: Es funktioniert.

Alle Neuigkeiten rund um die Kieler Woche erfahren Sie in unserem Liveblog. Welche Bands und Künstler wann zur Kieler Woche kommen, können Sie hier nachlesen.

„Das Projekt Junge Bühne ist aus der Idee entstanden, einen Raum für Kinder und vor allem Jugendliche zu schaffen, wo es nicht in erster Linie um Umsatz geht, sondern um ihre Partizipation“, sagt Jörg Breede vom Amt für Kinder- und Jugendeinrichtungen in Kiel. Der Auftritt im Ratsdienergarten sei mit Herausforderungen für die jungen Künstler verbunden. Durch ihre Teilnahme wachse auch ihr Selbstbewusstsein, so Breede. „Und vielleicht dient die Junge Bühne auch als Trittbrett für die berufliche Karriere.“

Wieder mit dabei ist „Elvis Dies Tomorrow“. „Die Kieler Woche ist einfach ein Muss“, sagt Julius Krüger. Mit seiner Band tritt der Gitarrist und Sänger nun zum zweiten Mal im Ratsdienergarten auf – jedoch in neuer Formation. „Ich bin seit vergangenem Dezember der neuer Bassist der Band“, sagt Jören Gloe. Mit dabei sind noch Schlagzeuger Florian Stein und Gitarrist und Zweitstimme Kim Buske. Bei ihrem Auftritt auf der Jungen Bühne wollen die Jungs vor allem eines haben: Spaß. „Wenn dann noch unsere Musik gefällt, ist das top“, sagt Krüger.

Hier sieht man die Band bei ihrem letzten Auftritt auf der Kieler Woche:

Die Band besteht seit knapp zweieinhalb Jahren. Um ihre Energie voll und ganz in ihr Projekt zu stecken, verbringen die Vier ihre komplette Freizeit miteinander. „Wir sind schon verrückt. Wir können uns nicht einmal über Musik unterhalten, ohne dabei gleich alles Stück für Stück auseinander zu nehmen“, sagt Buske. Mit ihren eigenen Songs verhält es sich ähnlich. „Wir gehen die Sache ernsthaft an, denn wir wollen uns weiterentwickeln“, sagt Sänger Krüger. Er schreibe zum größten Teil die Lieder und die Musik. Danach verfeinere jeder seinen Part.

Ob Texte über die Liebe oder Einstellungen zum Leben – die Musiker setzen bei ihren Songs auf eine große Themenvielfalt. „Wir sind eine Pop-Band mit Einflüssen von Alternativ Rock“, sagt Schlagzeuger Stein. „Wir haben unseren Sound mit der Zeit gefunden. Vor allem sind wir weicher geworden“, sagt Krüger und lacht. In diesem Sommer haben die Jungs von Elvis Dies Tomorrow fast jedes Wochenende einen Auftritt. Auf der Jungen Bühne sind sie am Montag ab 20.20 Uhr zu sehen und zu hören.

Am Sonnabend, 25. Juni, ab 20.20 Uhr hat Dauerbrenner „The Pinpricks“ seinen Auftritt im Ratsdienergarten. „Seit 2011 sind wir jedes Jahr dabei“, sagt Ronja Kaminsky, Gitarristin und Frontfrau. Anfänglich noch unter „Green Grandma“ aufgetreten hat diese Band nicht nur einen neuen Namen, sondern auch ein neues Mitglied bekommen: Bassist Nils Degenhardt. „Es hat vorher mit den anderen Musikern nicht wirklich gepasst. Jetzt fühlt es sich endlich richtig an“, so Kaminsky. Mit Schlagzeuger Palle Spiekermann ist die Band komplett.

„Palle und Ronja haben sich die Jahre über auf jeden Fall toll weiterentwickelt. Und mit mir ist nun ein neuer Basssound dazugekommen“, sagt Degenhardt. Ein halbes Jahr habe die Band auf Gigs verzichtet, um sich einzuspielen. Im vergangenen Februar kam es dann zum ersten Auftritt. In der Vorauswahl für die Junge Bühne konnte The Pinpricks auch in neuer Formation überzeugen. Wer die Band während der Kieler Woche erleben will, müsse sich darauf einstellen, dass es laut wird, so die Sängerin. „Wir haben einen gemischten Stil – von Rock der 1970er/80-Jahre über Punksongs bis hin zu Hardcore“, so der Bassist. Mit Texten über Beziehungsthemen, gesellschaftlichen Differenzen oder einfach Partylieder – alle aus der Feder von Ronja Kaminsky.

Zehn Tage lang Junge Bühne im Ratsdienergarten: „Ein paar von den jungen Menschen werden in dieser Zeit viel über sich selbst und andere lernen. Sie werden zukünftig anders mit Herausforderungen umgehen, als vor dem Mitwirken bei der Jungen Bühne 2016“, sagt Breede.

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erstellt am 20.Jun.2016 | 17:10 Uhr

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