zur Navigation springen

Kieler Woche 2017 : Kieler Innenstadt wird für Lastwagen gesperrt

vom

Zeitweise wird die Innenstadt für Lkw ab 3,5 Tonnen gesperrt. Zudem gibt es Sperrpunkte für den Veranstaltungsbereich.

Kiel | Einen Tag vor dem inoffiziellen Start der Kieler Woche hat die Polizei am Donnerstag auf die verschärften Sicherheitsmaßnahmen aufmerksam gemacht. Am Freitag werden demnach die in der Innenstadt bereits sichtbaren großen Säcke mit 1,8 Tonnen Kies („Big Bags“) an verschiedenen Stellen auf die Straßen gesetzt.

„So werden verkehrslenkende Maßnahmen und Kontroll- und Sperrpunkte eingerichtet“, heißt es in einer Mitteilung. „Darüber hinaus soll dadurch ein mögliches ungehindertes Durchbrechen von schweren Fahrzeugen in Richtung der Veranstaltungsflächen verhindert werden.“

Hintergrund sei die hohe terroristische Gefährdungslage, die im gesamten Bundesgebiet vorliege. Deshalb werden erstmals auch Kontrollstellen eingerichtet und Durchfahrverbote für Lastwagen verhängt. Die Kontroll- und Sperrpunkte werden an den Wochenenden ab Mittag und an den Werktagen ab Nachmittag an verschiedenen Stellen bis Veranstaltungsende in der Innenstadt besetzt sein.

Für Lastwagen ab 3,5 Tonnen gilt am Wochenende ab Mittag und werktags ab Nachmittag ein Fahrverbot in der Innenstadt. Außer den Kontrollstellen werden ab Freitag zu bestimmten Zeiten an mehreren Stellen auf den Zufahrten zum Veranstaltungsbereich Sperrpunkte eingerichtet. Dort wird teilweise außer den „Big Bags“ auch schweres Gerät stehen. Die Polizei hat etwa 50 Prozent mehr Personal im Einsatz als im Vorjahr, mit Hilfe von Beamten aus dem ganzen Land.

Der Terror könne „in allen möglichen Formen Platz greifen“. Konkrete Hinweise gibt es nach Angaben von Polizeichef Bauchrowitz nicht. Die terroristische Bedrohung könne in Deutschland aber jederzeit konkret werden. „Das könnte auch auf einem Volksfest der Fall sein und darauf sind wir eingestellt.“

zur Startseite

von
erstellt am 15.Jun.2017 | 17:24 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen