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Polizei Kieler Woche : Erste Kiwo-Bilanz: Eine Anzeige wegen sexueller Belästigung

vom
Aus der Onlineredaktion

Aggressive Personen und eine Anzeige wegen sexueller Belästigung: Die Polizei hatte am ersten Wochenende der Kieler Woche einiges zu tun. Die meisten feierten aber friedlich.

Kiel | Die Polizei hatte am ersten Wochenende der Kieler Woche einiges zu tun: Zwischen Freitagnachmittag bis Sonntagvormittag seien 44 Strafanzeigen aufgenommen worden, davon entfielen 26 auf den Bereich der Rohheitsdelikte, wie Polizeisprecher Matthias Arends am Sonntag mitteilte. Ein 44-jähriger Tatverdächtiger konnte in einem Bus geschnappt werden, nachdem er zwei Besucherinnen sexuell belästigt hatte. Im Bereich der Hörn sei es demnach zu einer weiteren sexuellen Belästigung gekommen, Tatverdächtige stünden hier jedoch noch nicht fest. Um dagegen besser vorgehen zu können, hatte die Polizei ihre Sicherheitsmaßnahmen für die Kieler Woche aufgestockt.

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In der Nacht auf Sonntag soll es nahe des Alten Marktes zu sogenannten „Antanzdelikten“ kommen soll. Die Beamten vor Ort konnten dies jedoch zunächst nicht bestätigen - eine Anzeigen lag am Sonntag nicht vor.

Als Einsatzschwerpunkte haben sich am Wochenende das Bayernzelt sowie in den Nachtstunden der Bereich rund um die Bergstraße herauskristallisiert. Die Einsatzleitlinie des Leiters der Polizeidirektion Kiel, Leitender Kriminaldirektor Thomas Bauchrowitz, sieht auch in diesem Jahr ein konsequentes Vorgehen gegen alle Personen vor, die den friedlichen und maritimen Charakter des größten Volksfestes im Norden stören. Insgesamt 42 aggressive Personen erhielten bisher Platzverbote.

Außerdem mussten sich die Beamten um 18 betrunkene Erwachsene kümmern, von denen drei zur Ausnüchterung die Nacht auf der Wache verbringen mussten. Drei Personen leisteten Widerstand gegen die polizeilichen Maßnahmen: Ein Beamter wurde dabei verletzt.

Die Mehrzahl der Besucher feierte bei trockenem Wetter aber friedlich, heißt es von der Polizei. Damit die Rettungskräfte bei ihren Einsätzen schnellstmöglich ihren Einsatzort erreichen, ist das Kieler-Woche-Gelände in Sektoren aufgeteilt. Zum mittlerweile 14. Mal finden in diesem Jahr gemeinsame Jugendschutzstreifen von Stadt und Polizei statt. Ziel der Streifen ist es, Kinder und Jugendliche vor den Gefahren des Alkoholkonsums zu schützen. Neben der präventiven Aufklärungsarbeit stellen die Streifen bei Kindern und Jugendlichen unter anderem Alkohol sicher und suchen Verkaufsstände, die Hochprozentiges an Minderjährige verkaufen.

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erstellt am 19.Jun.2016 | 12:14 Uhr

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