Kiwo 2018 : „Eine friedliche Kieler Woche" – Polizei zieht positive Bilanz

Keine größeren Zwischenfälle bei der diesjährigen Austragung des Volksfestes. Drei Millionen Besucher waren dabei.

shz.de von
24. Juni 2018, 18:19 Uhr

Kiel | Die Kieler Woche ist fast zu Ende. Kurz vor dem Abschlussfeuerwerk zieht die Polizei eine positive Bilanz: „Es gab keine größeren Zwischenfälle", berichtet Polizeisprecher Matthias Felsch. Zwar habe es einige Körperverletzungen und Diebstähle gegeben - doch das sei bei einem Event dieser Größenordnung normal. „Es war eine friedliche Kieler Woche", betont Felsch.

 

388 Mal mussten die Beamten seit dem ersten Veranstaltungstag zu Einsätzen mit direktem Kiwo-Bezug ausrücken. Insgesamt gab es 73 Anzeigen wegen Roheitsdelikten, zum Beispiel wegen Körperverletzung oder Raub - sechs mehr als im vergangenen Jahr.

Auch die Zahl der Diebstähle bewegt sich nach Polizeisprecher Felsch etwa auf dem Niveau des Vorjahres. Allerdings gab es in diesem Jahr mehr alkoholisierte Personen, die nach dem Feiern auf der Kieler Woche nicht mehr allein nach Hause fanden - insgesamt 18 Personen mussten aus diesem Grund die Nacht in Polizeigewahrsam verbringen.

Außerdem mussten mehr Platzverweise als bei der vergangenen Austragung erteilt werden: 2017 waren es 77, in diesem Jahr 104.

Thomas Bauchrowitz, Leiter der Polizeidirektion Kiel, freut sich über den friedlichen Verlauf der Kiwo: „Unser leicht modifiziertes Kontroll- und Sperrkonzept, das wir in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Kiel und der Feuerwehr aufgrund baulicher Veränderungen in der Innenstadt leicht verändern mussten, hat sich erneut bewährt."

Auch die Veranstalter haben allen Grund zur Freude: Sie teilten mit, dass mehr als drei Millionen Besucher dabei waren. Das seien etwa so viele Gäste gewesen wie im vergangenen Jahr, sagte Kiels Oberbürgermeister Ulf Kämpfer (SPD) am Sonntag.

mit Material der dpa

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