Parken auf der Kieler Woche 2018 : Digitale Parkhaus-Suche und Fahrrad-Stationen auf der Kiwo

Während der Kieler Woche ist das Parken immer eine Herausforderung. Dieses Jahr gibt es zwei neue Angebote, die dies ändern sollen.
Während der Kieler Woche ist das Parken immer eine Herausforderung. Dieses Jahr gibt es zwei neue Angebote, die dies ändern sollen.

Die Stadt Kiel bietet für Besucher besonderen Service an, um einfach Parkplätze für Auto und Rad zu finden.

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22. Juni 2018, 15:05 Uhr

Kiel | Rund drei Millionen Menschen besuchen die Kieler Woche. Kein Wunder, dass es da nicht nur auf den Straßen der Landeshauptstadt voll wird. Auch die Parkhäuser platzen aus allen Nähten. Um den Besuchern einen zusätzlichen Service zu bieten, gibt es auf der Internetseite der Stadt Kiel eine Karte, die den Besuchern des Volksfestes und der Stadt zeigt, wie viel Parkplätze in welchem Parkhaus aktuell frei sind.

 

Insgesamt fünfzehn Parkhäuser im Kieler Zentrum sind auf der Karte visualisiert. Durch eine Spule im Boden werden die ein- und ausfahrenden Autos gemessen und über einen Verkehrsrechner und eine Datenbank auf der Homepage der Stadt Kiel aktualisiert. Dies geschieht im 10-Minuten-Takt.

Screenshot Homepage Stadt Kiel

Hier können Sie ihr Fahrrad parken

Gerade für Kieler bietet sich aber trotzdem an, am Abschlusswochenende mit dem Drahtesel zur Kieler Woche zu kommen. Denn für Radfahrer gibt es in diesem Jahr eine Premiere. Auf drei bewachten Parkplätzen mit insgesamt fast tausend Stellplätzen können Fahrradfahrer ihre Räder sicher und kostenfrei abstellen.

Unter der Gablenzbrücke, am Hiroshimapark in der Nähe des Opernhauses und am Finanzministerium, Nähe der Reventloubrücke, sind die Parkplätze täglich von 12 bis 0.30 Uhr geöffnet, am letzten Kiwo-Tag, Sonntag, 24. Juni, nur bis 24 Uhr.

Radfahrer können ihr Bike einfach an einem der drei Parkplätze abgeben. An der Gablenzbrücke steht Alexander Sonders und nimmt die Räder entgegen. Er ist Besitzer des Fahrradladens „Velostyle“ am Grasweg in Kiel und hat nach eigenen Angaben die Stadt Kiel auf diese Idee hingewiesen Er berichtet von positiven Erfahrungen: „Viele Besucher erzählen mir, sie kommen nur mit dem Rad, weil sie es bei uns sicher abstellen können.“ Dies betreffe Räder aller Art, so Sonders. „Vor allem E-Bikes, mit denen man auch von weiterher zur Kiwo kommen kann, sind häufig teuer.“

Paul Grotenburg
 

Für das Rad gibt es dann eine Nummer auf einem blauen Armband. Das Pfand fürs Band beträgt einen Euro - und darf beim Radabholen gerne gespendet werden. Das Geld kommt dann Kindern und Jugendlichen aus Kieler Familien zugute und ermöglicht ihnen die Teilnahme am Vereinssport dank der Anschaffung von Sportbekleidung und Trainingsmaterial.

In unserem Liveblog zur Kieler Woche halten wir Sie auf dem Laufenden.

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