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Angebot erweitert : Die Kleinkünstler sind los

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Lachen, staunen, träumen: In diesem Jahr hat die Kieler-Woche ihr Kleinkunst-Angebot zusätzlich erweitert. 30 Künstlerinnen und Künstler begeistern bei rund 240 Auftritten.

Neben Akrobatik, Artistik, Comedy und Jonglage sind auch Kindertheater und Straßenclownerie im Angebot. Eins ist dabei sicher: Kein Auge bleibt trocken und kein Zuschauer unbeteiligt.
Auf dem Internationalen Markt gibt es eine Neuauflage des Kleinkunstfestivals. Immer nachmittags tummeln sich die Darsteller an drei verschiedenen Spielorten auf dem Rathausplatz zwischen den Ständen. Daneben kommen Fans der Kleinkunst dieses Jahr an der Reventlouwiese voll auf ihre Kosten. Die Kleinkunstbühne bietet hier ihr tägliches Spektakel zwischen 13 und 18 Uhr. Da zankt sich bei PasPartouT der alternde Zirkusdompteur mit seinem widerspenstigen Freund, einem kleinen, frechen Elefanten und sorgt für lachende Kinder. Akrobatischer geht es bei Tante Luise und Herrn Kurt zu. Die alternde Lady trägt zwar Funktionsunterwäsche und graue Dauerwelle, aber wenn Herr Kurt sie in die Luft wirbelt, verrenkt ihr Körper sich spektakulär.
Täglich gehen die "Klinik-Clowns" auf Visite

Neben vielen Neuheiten präsentieren auch echte Publikumslieblinge ihr Programm. Zum Beispiel kreuzen mal wieder die Schlick-Schipper mit dem kleinsten Shanty-Chor der Welt über über Piere und Promenaden. In einer wilden Mischung aus Liedprogramm und Comedy sind sie mit ihrer "Flotten Lotte", einem originalgetreuen Nachbau einer Gaffeljolle, unterwegs. Immer mit an Bord: geniale Musikeinfälle, Marimbaphon, Schifferklavier und ein Miniaturschlagzeug. Selbst in der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Städtischen Krankenhauses ist niemand vor der Kleinkunst sicher: Täglich gehen hier die "Klinik-Clowns" auf Visite. Ein Trost für die kranken Kinder, die die Kieler-Woche nicht besuchen können. Zusätzlich sind einige Artisten auch auf der Holstenbrücke unterwegs. "Wir wollen die Aktionsflächen der Künstlerinnen und Künstler bewusst weit aus, um so noch mehr Besucherinnen und Besucher zu erreichen", sagt Jörg Franzen vom Kieler-Woche-Büro.
Und ein alter Bekannter überragt natürlich auch in diesem Jahr wieder das komische Kleinkunst-Treiben: Der baumhohe Kieler-Woche-Matrose kommt mit seinen Stelzen auf Landgang. Wenn er mit Nebelhorn und Flaggen hantiert oder von seinen Abenteuern aus allen zwölf Kontinenten und sieben mal sieben Weltmeeren flunkert, dann schlagen die Wellen hoch. Aber vorsicht: Der "Ozeanriese" verwechselt gerne den Anker mit dem Enterhaken, und schnell entwickelt sich ein harmloser Kreuztörn zu einer wilden Kaperfahrt. Mit seinen Worten gesprochen bietet die Kieler-Woche auch 2011 "Amüsement erster Kajüte".
(shz)

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erstellt am 24.Jun.2011 | 07:03 Uhr

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