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Kieler Woche 2016 : Das waren unsere ganz persönlichen Kiwo-Höhepunkte

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Am Sonntag geht die Kieler Woche zu Ende. So werden unsere Reporter die Kiwo in Erinnerung behalten.

Acht Tage lang haben Volontäre und Redakteure im Liveblog, bei Facebook, Twitter, Instagram und auf shz.de/kielerwoche über das und vom größten Volksfest Nordeuropas berichtet. Zwei Gruppen teilten sich die Woche auf. Team 2 hat das Schlusswort: Hier verraten wir Ihnen unsere ganz persönlichen Highlights.

Carlo Ihde: Von Italien nach Afrika - und das nur auf der Kieler Woche

Carlo Ihde (links) und Sven Raschke (rechts) trafen den ukrainischen Botschafter Dr. Andrij Melnyk zum Interview.
Carlo Ihde (links) und Sven Raschke (rechts) trafen den ukrainischen Botschafter Dr. Andrij Melnyk zum Interview.

Natürlich dreht sich viel ums Essen, um Musik, um interkulturellen Austausch. Ich hab Frida Gold erlebt, mich von Italien nach Afrika durchgefuttert und mitten in Kiel den Botschafter der Ukraine getroffen. Mein persönliches Highlight war und ist nach wie vor, dass alle diese Erlebnisse auf ein und dem selben Volksfest möglich sind. Diese Vielfalt, das gleichzeitige Nebeneinander unterschiedlichster Eindrücke und Chancen gibt es so konzentriert wohl nirgendwo anders als auf der Kieler Woche.

Zum Interview mit dem ukrainischen Botschafter geht's hier.

Jaqueline Worch: Mark Forster war genial

Mark Forster begeisterte nicht nur unsere Redakteurin. Vor der Bühne am Ostseekai tanzten einige Tausend.
Mark Forster begeisterte nicht nur unsere Redakteurin. Vor der Bühne am Ostseekai tanzten einige Tausend.

Es ist gar nicht so leicht, ein persönliches Highlight auszuwählen. Denn obwohl ich mit großer Skepsis auf die Kieler Woche gegangen bin (Menschenmassen sind nicht meins...), haben mich dann viele Dinge begeistert. Doch vor allem der Internationale Markt und die musikalischen Events haben es mir angetan. Mein persönliches Highligt meiner ersten Kieler Woche war das Mark-Forster-Konzert. Als großer Fan konnte ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden und seine Perfomance ganz nah miterleben. Einfach genial!

Wibke Niemeyer: Ein wunderbares Wirrwarr fremder Gerüche auf dem Internationalen Markt

Der Internationale Markt zieht zur Kieler Woche die Massen an. 2016 gibt es wieder einige Änderungen.
Der Internationale Markt zieht zur Kieler Woche die Massen an. Foto: Emde
 

Die diesjährige Kieler Woche war meine erste. Wusste ich zu Beginn noch nicht, worauf ich mich einlasse, sind meine Erwartungen letztendlich übertroffen worden. Mein persönliches Highlight war der Internationale Markt. So viele unterschiedliche, teils fremde Gerüche, da wusste ich gar nicht, was ich zuerst essen soll. Ich konnte aber immer mein Hungergefühl stillen, ob mit Leberkässemmel, Waffel oder veganer Pizza.

Sie haben den Internationalen Markt verpasst? Kein Problem, wir nehmen Sie mit auf eine Rundreise - in 360 Grad.

Patricia Wagner: BMX-Radfahren - wo sonst hätte ich das ausprobiert...

Auf der Reventlouwiese konnte jeder Trendsportarten ausprobieren. Patricia Wagner stieg auf's BMX-Rad.
Auf der Reventlouwiese konnte jeder Trendsportarten ausprobieren. Patricia Wagner stieg auf's BMX-Rad. Foto: Patricia Wagner
 

Mein persönliches Highlight? Dass ich Dinge ausprobieren konnte, an die ich mich sonst nicht herangetraut hätte. BMX-Rad-Fahren zum Beispiel. Oder Austern-Essen (auch wenn ich diese zukünftig wohl nicht mehr anrühren werde). Die Kieler Woche macht's möglich!

Volker Raab: Nicht auf der Kieler Woche – und trotzdem voll dabei

Volker Raab koordinierte die Reporter und verfolgte die Kieler Woche im sh:z-Liveblog.
Volker Raab koordinierte die Reporter und verfolgte die Kieler Woche im sh:z-Liveblog.
 

Fünf Tage volle Ladung Kieler Woche - ohne auch nur ein einziges mal das riesige Gelände beschritten zu haben. Trotz Ver- bzw. Behinderung (große Zehe hat keine Lust auf viel Laufen] waren die Zwölf-Stunden-Tage (!) auch für mich ein Highlight, wenngleich ohne Spezialitäten vom Internationalen Markt oder abendliche Konzertbesuche. Ich habe von unserer Redaktion aus den Liveblog koordiniert – und konnte dank meiner Kollegen trotzdem fast hautnah bei der Kieler Woche dabei sein. Hat tatsächlich Spaß gemacht - und ein „richtiger“ Besuch auf der Kiwo ist im nächsten Jahr dann natürlich erst recht Pflicht. Dann mit Internationalem Markt, Konzerten und Winderjammerparade. Und ich mittendrin ;)

Nicole Groth: Die Kieler Woche muss man vom Wasser aus gesehen haben

Taucheinsatzleiter Sven Parczany auf seiner Kontrollfahrt durch die Förde.
Taucheinsatzleiter Sven Parczany auf seiner Kontrollfahrt durch die Förde. Foto: Nicole Groth

Mein bestes Kieler-Woche-Erlebnis war die Kontrollfahrt mit der Tauchereinsatzgruppe des Arbeiter-Samartaiter-Bundes aus Kiel. In einem kleinen Motorboot ging es dabei auf dem Wasser von der Hörn die Kiellinie entlang. Die Kieler Woche von der Ostsee aus zu erleben und dabei einen neuen Blick auf das bekannte Fest zu werfen, hat mich begeistert.

Sven Raschke: Die Kieler Woche von oben

Sven Raschke (vorn) überflog die Kieler Woche im Zeppelin.
Sven Raschke (vorn) überflog die Kieler Woche im Zeppelin.

Als Kieler im zehnten Jahr kenne ich die Kiwo schon eine ganze Weile. Die letzten Male habe ich sie, wie viele Einheimische, mehr gemieden als genossen. Diese Woche war ich nun beruflich „gezwungen“, mich täglich von 10 bis 10 mit dem großen Nordmanns-Volksfest auseinanderzusetzen. Was ist hängen geblieben? Ein brennender Vorkriegs-Oldtimer. Fitzlig-kleine Kieler Köpfe, 200 Meter unter mir während einer Zeppelin-Tour (Mehr Bilder gibt es hier). Ein ukrainischer Botschafter, der kein russisches Essen mag. Fröhliche Menschen aus aller Welt. Fassungslose Europäer, die sich über die Briten ärgern. Steuerbord ist rechts, Backbord links (oder?). Laut war’s, bunt war’s, spannend, lustig, anstrengend. Gern wieder. Halt. Ich weiß, irgendetwas war da doch noch? Ach ja: Zwischen den Buden, Bühnen und Bieren blitzten sie hier und da hervor: die Masten der hübschen Segelboote.

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erstellt am 25.Jun.2016 | 19:45 Uhr

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