Schilksee : Barrierefreier Steg im Olympiazentrum

Ulf Kämpfer (v.l.), Lasse Klötzing und Heiko Kröger und  Andreas Breitner eröffnen  den barrierefreien Steg 1 in Schilksee.
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Ulf Kämpfer (v.l.), Lasse Klötzing und Heiko Kröger und Andreas Breitner eröffnen den barrierefreien Steg 1 in Schilksee.

Er ist 44 Meter lang, 1,80 Meter breit und hat mehrere Ruhezonen für eine kurze Pause: Gestern wurde in Schilksee ein barrierefreier Zugang zum Steg 1 eröffnet - passend kurz vor der Kieler Woche.

shz.de von
17. Juni 2014, 06:00 Uhr

In Sachen Barrierefreiheit hat sich viel getan im Olympiazentrum Schilksee: Nach Umgestaltung des Hafenvorfelds, dem Bau einer barrierefreien Tagungsstätte und dem Einbau eines Fahrstuhls wurde gestern der barrierefreie Zugang zum Steg 1 von Oberbürgermeister Ulf Kämpfer, Innenminister Andreas Breitner sowie Lasse Klötzing und Heiko Kröger von der Sailing Team Germany Academy mit dem Durchschneiden des Bandes eröffnet.

Der barrierefreie Zugang zum Steg 1 überbrückt mit seinen 44 Metern Länge einen Höhenunterschied von 1,80 Metern. Durch die nur sechsprozentige Steigung können ihn auch die meisten Selbstfahrer ohne fremde Hilfe befahren. Aufgrund der Breite von 1,80 Metern können sich zwei Rollstühle begegnen, fünf ebene Ruhezonen bietetn die Möglichkeit zur Pause. Der Zugang ist mit durchgehendem Handlauf und rutschfestem Belag versehen.

Kämpfer wies vor Vertretern der Verwaltung, Ratsversammlung sowie Vertretern des Deutschen Seglerverbandes, des Olympiastützpunktes und des Kieler Beirats für Menschen mit Behinderung darauf hin, dass der Steg nicht nur für Rollstuhlfahrer, sondern auch für Gehbehinderte, Ältere oder Menschen mit einem Kinderwagen eine Erleichterung bedeute. „Erstmals kann dadurch bei der diesjährigen Kieler Woche eine zweite paralympische Bootsklasse starten.“ Breitner betonte, dass der Zugang Schilksee zukunftsfähig mache, etwa im Hinblick auf zukünftige olympische Wettbewerbe. Darauf, dass die Rampe der letzte Schritt zu optimalen barrierefreien Trainingsmöglichkeiten für die Spitzensportler sei, verwies Heiko Kröger, frischgebackener Deutscher Meister in der 2,4MR-Klasse.

An den Kosten von 269 000 Euro beteiligten sich Land und Bund mit 169 000 Euro. In den Eigenmitteln der Stadt von 100 000 Euro sind 45 000 Euro aus dem Etat des Beirats für Menschen mit Behinderung enthalten.

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