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Thema: Leben : „Radio ist etwas anderes als Montage“

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Iris Hartmann ist aktiv in der Inklusiv-Radiogruppe der Husumer Werkstätten. Nachmittags arbeitet sie in der Montage.

shz.de von
erstellt am 03.Dez.2013 | 06:00 Uhr

Wir müssen die Zuhörer für uns gewinnen – und das ist gar nicht so einfach. Seit 1. März 2013 ist in den Husumer Werkstätten eine Inklusiv-Radiogruppe entstanden. Unsere Sendezeiten sind inzwischen Donnerstagvormittag von 10 bis 11 Uhr. Die Wiederholung findet wie immer am Freitagnachmittag von 15 bis 16 Uhr statt. Wir sind auf dem offenen Kanal Westküste zu hören. Die Frequenz hier in Husum ist 98,8.

Vormittags von Montag bis Freitag ist unsere Arbeitszeit von 7.45 bis 12 Uhr (am Nachmittag arbeite ich in der Montagegruppe). Von April bis August waren wir ganztags in der Gruppe. In unserer Arbeitszeit recherchieren wir, üben zu moderieren, schneiden unsere Berichte oder sind viel unterwegs – zum Beispiel fahren wir zu Veranstaltungen wie die Eisenbahnausstellung oder zum Tag der Offenen Tür in den Schleswiger Werkstätten. Auch vom Dialog im Dunklen aus Hamburg haben wir berichtet. Wir haben in der Zeit schon sehr viele Sendungen gemacht. Aber es gibt auch noch viele schöne Themen, über die man berichten kann.

Wir müssen sehr viele kleine Pausen einlegen, weil die Arbeit im Radio sehr anstrengend ist. Wir in der Radiogruppe haben alle ein Handicap. Die Arbeit ist etwas ganz anderes als in der Montage.

Das Schneiden von den Berichten und Beiträgen macht mir unheimlich Spaß und auch mit meinen Kollegen komme ich gut klar. Wir sind auch im Internet vertreten: www.husfunk.de; E-Mail: info@husfunk.de. Wir würden uns sehr freuen, einmal einen Kommentar von Ihnen zu lesen.

* Dokumentation: Stefan Beuke

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