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Besondere Recherche aus Neumünster : Integration vor Ort erleben: Ein 360-Grad-Spaziergang durch die Christianstraße

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Wie funktioniert das Zusammenleben von 49 Nationen in einer Straße? Eine Sozialreportage auf hyperlokaler Ebene.

shz.de von
erstellt am 17.Aug.2017 | 17:04 Uhr

Neumünster | Die Integration Tausender Einwanderer gilt als eine der größten Herausforderungen der heutigen Zeit. Große Probleme werden von der Politik gerne mit großen Programmen gelöst. Doch Integrationspolitik beginnt im Kleinen. Dort wo die Teestuben neben Bierlokalen sind. So wie in der Christianstraße in Neumünster. Entlang des etwa 800 Meter langen Straßenabschnitts wohnen Menschen aus 49 unterschiedlichen Nationen, 43 Prozent haben (Stand: 2016) einen Migrationshintergrund.

Wie leben die Migranten und Deutsche nebeneinander? Wir nehmen Sie mit auf einen Spaziergang durch die Christianstraße - in 360 Grad. Besuchen Sie zum Beispiel mit uns eine Moschee, eine urdeutsche Kneipe oder eine Orient-Fleischerei. Am besten schauen Sie sich den Rundgang auf einem großen Bildschirm an - hier geht es direkt zum Vollbild.

Warum wurde die Christianstraße ausgewählt?

Zahlreiche Geschäfte stehen leer, viele der einst schönen gründerzeitlichen Häuser verfallen. Die Christianstraße gilt als sozialer Brennpunkt. Viele Neumünsteraner wenden sich ab. Dabei gibt es große Herausforderungen zu bewältigen, um das friedvolle Zusammenleben von 48 unterschiedlichen Nationen zu ermöglichen.

Mit dem Thema Integration ist Neumünster nicht allein. „Jede größere Stadt hat eine Christianstraße“, glauben die Journalistinnen, die für dieses Projekt recherchiert haben. Am Beispiel dieser einzelnen Straße soll deshalb auf lokaler Ebene gezeigt werden, welche Herausforderungen ganz Deutschland in puncto Integration noch zu bewältigen hat – und wie diese möglicherweise gelöst werden könnten. „Wir wollen uns ganz bewusst nur auf eine Straße konzentrieren, um das Thema so einfach wie möglich erklären zu können“, meint Mira Nagar.

 
 

Einmal geöffnet, können Sie sich entweder mit den Pfeilen durch die Straße navigieren, oder in der mobilen Version das Handy bewegen. Die kleinen Info-Symbole zeigen an, wo es mehr zu erfahren gibt – über das Haus und die Menschen, die darin wohnen oder arbeiten - und einige leiten weiter auf größere Reportagen, Berichte und Interviews.

Alle Artikel des Projekts finden Sie auch auf www.shz.de/christianstraße.

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